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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... die Königin, die immer kühl und schön wirkte, so als ob ihr weder Hitze noch Erschöpfung etwas anhaben könnten, während sie sich verstaubt und verschwitzt fühlte. „Nicht ungeduldig werden, meine Königin,“ meinte Nefer, „Wir sind ja schon vier Tage unterwegs. Lange kann es also nicht mehr dauern.“ Nefer blickte auf das vorüberziehende Ufer und für einen Augenblick erinnerte sie sich an ihre erste, unfreiwillige Reise auf einem Schiff und ein Schauder überlief sie. Papyrusschilf säumte den Fluß und nach einem nicht allzubreiten grünen Uferstreifen begann die heiße gelbe Wüste, nur unterbrochen, von kleineren bizarren Felsen in Grau und Rot und einem weiter entfernten Felsmassiv. Nofretete unterbrach ihre Gedanken indem sie sagte: „Ich weiß, ich sollte mich in Geduld üben. Aber ich vermisse meinen Gemahl...“ hastig fügte sie hinzu: „Und natürlich meine Kinder.“ Noch ehe Nefer, die schon den Mund geöffnet hatte, ihre Meinung kundtun konnte, fuhr die Königin schon fort: „Ich weiß, ich weiß. Er ist nur voraus gereist, um alles für meinen Empfang und Einzug perfekt zu machen ... und doch...“ Nofretete winkte lächelnd ab. „Anscheinend bin ich schon genauso nervös wie meine Katzen.“ Nefer warf einen Blick auf die große Kabine mittschiffs. Ein komfortabler Käfig stand im Schatten hinter dem Eingang und die Palastkatzen, welche die Königin nicht hatte zurücklassen wollen, beschwerten sich hin und wieder lautstark über die unfreiwillige Reise in Gefangenschaft. Nofretete schien wieder ihren Gedanken nachzuhängen und verfiel in Schweigen. Nachdenklich schwang Nefer die großen Federn hin und her. Sie ließ den Blick wieder über das entfernte Felsmassiv gleiten und plötzlich weiteten sich ihre Augen. Da war eine hellgolden glänzende Lanze, die vor dem Berggrat in den Himmel ragte – und da, da tauchte noch eine auf. Aufgeregt ließ sie den Fächer fallen und rannte an das vergoldete Geländer, welches das Schiff umzog. Gänzlich undamenhaft war Nofretete ebenfalls aufgesprungen und hatte den engen, gefältelten Goldrock gerafft, um schneller die Reling zu erreichen; ihre Armbänder und der Schmuckkragen klirrten bei der schnellen Gangart und ihr Diadem saß ihr schief auf dem lackschwarzen  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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