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Die Dienerin des Echnaton

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Roman

 
1. Vorwort
2. Die Sklavenjäger
3. Mit unbekanntem Ziel
4. Theben
5. Die Auktion
6. Der Pharao
7. Im Palast
8. Die Königin
9. Der Umbruch
10. Die Lauscherin
11. Der Umzug des Hofes
12. Die Stadt des Horizonts
13. Der unfreiwillige Stadtführer
14. Die Krankheit der Götter und Ne..
15. Die Verschwörer
16. Der neue Glaube und ein großes..
17. Der Kuss
18. Die kämpferische Teje
19. Intrige gegen Nofretete
20. Die Spionin
21. Die Trennung
22. Tempel
23. Der Mord und die Gefangennahme
24. Der Retter in der Not
25. Die Heimkehr
26. Der Angriff
27. Das Ende einer Äera
28. Die Entführung
29. Unerwartete Hilfe
30. In der Wüste
31. Verzweifelte Suche
32. Nefer in Angst
33. Beinahe gerettet
34. Auf der Flucht
35. Entkommen
36. Ein makabres Versteck
37. Der Hartnäckige gewinnt
38. Beinahe verloren
39. Abschied
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... hatten sie es geschafft. Rund um das Tempelgebäude lagen trockene Bündel, die darauf warteten in Brand gesetzt zu werden. Einzelne Nomaden, die versuchten durch die Fenster mit Speeren die Bündel wegzuschieben, erledigten die Medjay sofort mit ihren Pfeilen. Antefs einzige Sorge war: Wo war Nefer? Was, wenn sie in dem Tempel war. Haremhab schien seine Sorgen zu erraten und meinte beruhigend: „Antef, egal wer in dem Loch sitzt, wenn der Rauch dicht genug wird, kommt er rechtzeitig raus. Und wenn dieser Verräter Tutu herausgekrochen kommt, haben wir immer noch genug Zeit deine Nefer lebend herauszuholen. Antef schickte ein Gebet zu Aton empor, damit er seine Geliebte schützen solle und legte einen mit Stoff umwickelten Pfeil auf den Bogen, den er in der Glut des verlassenen Nomaden-Lagerfeuers entzündet hatte. Die anderen Männer taten es ihm nach und nach wenigen Minuten brannten die Bündel lichterloh. Es dauerte auch nicht mehr lange und die übriggebliebenen Nomaden kamen hustend und um Gnade winselnd aus dem qualmenden Gebäude. Die Medjay nahmen die rußigen sechs Gestalten gefangen und endlich konnte Antef in den Tempel stürmen. Die Männer waren schon dabei, das Feuer mit Sand zu löschen und Antef trat unter Hustenanfällen durch die Tür. Trotz der Rauchschwaden erkannte er, daß seine Hoffnung umsonst gewesen war; Nefer war nicht hier. Mit gesenktem Kopf trat er wieder ins Freie und beantwortete Haremhabs fragenden Blick mit einem Kopfschütteln. Haremhab zögerte nicht lange. Er packte einen der gefangenen Nomaden und warf ihn grob auf den Boden. Mit der Sohle seiner Sandale drückte er sein Gesicht in den Sand, bis der Mann zappelte und kaum noch Luft bekam, dann ließ der General locker und fragte den nach Luft Japsenden: „Die Frau, wo ist die Frau? Und wage nicht zu lügen oder zu leugnen!“ Der Mann war so verschüchtert und auf sein Leben bedacht, daß er redete wie eine sprudelnde Quelle. Als er geendet hatte, gab ihm Haremhab einen Tritt und er rappelte sich auf und versteckte sich schnell hinter den anderen Gefangenen. Haremhab und Antef blickten sich an, der eine mit unzufriedener, der andere mit ängstlicher Miene. Der Mann hatte erzählt, daß Tutu mit seiner Gefangenen unmittelbar vor dem Angriff der Streitwagen geflohen sein mußte; jedenfalls hatte sie keiner der Männer seitdem mehr gesehen. Mehr  ...
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©Elena Merz
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