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... mit dem Tode durch die Krokodile bestraft. Allerdings war auch ein einfacher Priester zugegen, der rituelle Gebete zitierte, da im Endeffekt diese Hinrichtungen dann zwei Zwecken zugleich dienten. Um ihre Angst zu verbergen, hatte Nefer sich hoch aufgerichtet und trotzig die Arme vor der Kinderbrust verschränkt. Hämisch grinsend stand der Kaufmann am Ufer und beobachtete das entsetzliche Geschehen. Natürlich wollte er der kleinen Wilden nur Angst einjagen, um ihr den Schneid abzukaufen und sie gefügig zu machen. Im letzten Moment gedachte er sie wieder von der Mauer zu holen. Der bestochene Soldat wusste über seine Absicht Bescheid. Das die ganze Geschichte eine total andere Wendung nehmen würde, das konnte der Mann natürlich nicht wissen. Die Reihe wurde immer kürzer und Nefer konnte bereits den Geruch nach Wasser, Angstschweiß und Blut riechen. Ein Zittern lief durch ihren kleinen Körper, doch sie unterdrückte es, so gut es ging. Es standen nun nur noch drei zerlumpte Gestalten vor ihr und es schien ihr unmöglich, ihrem Schicksal zu entrinnen.

Der Pharao



Die prunkvolle Prozession wälzte sich langsam durch die breiten Straßen der Stadt. Voran gingen die kahlgeschorenen Priester. Die niedrig gestellten waren gekleidet in weißes gefälteltes Leinen und trugen aus Schilf geflochtene Sandalen; die Hohepriester waren gehüllt in Leoparden- oder Pantherfell und die Ledersandalen an ihren Füßen waren vergoldet. Es waren sicher ein halbes Hundert, das hier seine Gefäße mit Weihrauch und Myrrhe schwenkte, um Pharao, dem Sohn des Horus, zu huldigen. Hinter den Priestern tanzten in mindestens der gleichen Anzahl die Tempeltänzerinnen und bedeckten die Steine der Straße mit bunten duftenden Blumen, die sie aus Körben verstreuten, damit der Weg des Königs von ihnen bedeckt sei. Sie waren in fast durchsichtige Gewänder gehüllt, die unter dem Busen in Gürteln aus bunten Perlen endeten und die Brüste und die mit Henna rot gefärbten Brustwarzen freiließen. Ihre Hand- und Fußgelenke waren mit Reifen geschmückt, an denen Glöckchen hingen, welche bei jeder Bewegung ein feines Geläut von sich gaben. Manche von ihren schüttelten Sistren und sangen dazu. Erst dann folgte, auf blumenumwundenen Stangen getragen, der Thron des Herrschers – eingerahmt von seiner berittenen Leibwache, den Kriegern des Aton. Unter Amenophis III, dem Vater des derzeitigen Pharao, war es in Mode gekommen, Pferde auch zu reiten und sie nicht nur vor den Kampfwagen  ...
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