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Die Dienerin des Echnaton

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Roman

 
1. Vorwort
2. Die Sklavenjäger
3. Mit unbekanntem Ziel
4. Theben
5. Die Auktion
6. Der Pharao
7. Im Palast
8. Die Königin
9. Der Umbruch
10. Die Lauscherin
11. Der Umzug des Hofes
12. Die Stadt des Horizonts
13. Der unfreiwillige Stadtführer
14. Die Krankheit der Götter und Ne..
15. Die Verschwörer
16. Der neue Glaube und ein großes..
17. Der Kuss
18. Die kämpferische Teje
19. Intrige gegen Nofretete
20. Die Spionin
21. Die Trennung
22. Tempel
23. Der Mord und die Gefangennahme
24. Der Retter in der Not
25. Die Heimkehr
26. Der Angriff
27. Das Ende einer Äera
28. Die Entführung
29. Unerwartete Hilfe
30. In der Wüste
31. Verzweifelte Suche
32. Nefer in Angst
33. Beinahe gerettet
34. Auf der Flucht
35. Entkommen
36. Ein makabres Versteck
37. Der Hartnäckige gewinnt
38. Beinahe verloren
39. Abschied
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... wohl um räuberische Nomaden handelte. Ihr Angreifer, sowie auch die anderen Männer, trugen Turbane und ihre Gesichter wurden von einem Streifen Tuch verhüllt, so daß nur die Augenpartie freiblieb. An dieser aber und an den Händen erkannte Nefer, daß es sich um dunkelhäutige Wüstenbewohner handelte. Der Mann hatte Nefer fast erreicht und schwenkte seinen blitzenden Dolch. Im letzten Moment wurde er ruckartig von den Beinen gerissen und Nefer sah mit Erleichterung den total durchnäßten Huya sich vom Boden erheben, von wo aus er dem Räuber die Füße weggezogen hatte. Er mußte wohl eben über die Bordwand gekrochen sein, und ihre mißliche Lage erkannt haben. Mit einem zufriedenen Laut stieß er dem Nomaden eine Lanze ins Herz. Nefer bemerkte, daß Huja eine blutende Wunde an der Schulter hatte und dass das Blut sich mit dem Wasser vermischte, welches ihm vom Körper troff. Wahrscheinlich hatten ihn die Räuber überrascht, verletzt und in den Fluß geworfen. Zum Glück war er offensichtlich den Krokodilen entkommen. Der Kampf tobte nur kurz, dann suchten die Nomaden ihr Heil in der Flucht. Allerdings stellten die Soldaten im Nachhinein fest, daß der Angriff nur zur Ablenkung gedient hatte. Während sie in den Kampf verwickelt gewesen waren, hatten einige der Räuber Löcher in den Schiffsrumpf geschlagen und die Barke begann zu sinken. Verzweifelt saßen die Männer und Nefer im frühen Morgenlicht an der Anlegestelle und blickten auf das halb gesunkene Schiff. Es war klar, dass die Angreifer gedungen gewesen waren, um ihre Ankunft in Achetaton zu verzögern. Da sie diesmal ohne Begleitschiff, das heißt auch ohne Pferde und Wagen, unterwegs waren, saßen sie hier fest. Als erstes besah sich Nefer die Verletzungen der Soldaten und versorgte sie so gut es möglich war. Mit Hilfe der Anwohner und einiger Stücke Kupfer wurde dann die Barke über Holzrollen ans Ufer gezogen und man begann sie, so gut es eben möglich war, auszubessern. Während die Soldaten am Ufer Zelte aufschlugen um dort zu lagern, trieb Huja im Ort ein halbwegs taugliches Pferd auf und schickte einen seiner Männer mit Haremhabs Anweisungen zum Pharao. Er war sich nach diesem Attentat sicher, dass die anderen berittenen Boten den Hof des Königs nicht lebend erreicht hatten und hoffte, dass es der nächste schaffen würde.  ...
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©Elena Merz
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