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... Westen zu bauen, da für ihn der Osten der Ort des ewigen Aufganges war. Ein Grund für die heimliche Ablehnung des Aton-Glaubens war die Unklarheit über das Leben nach dem Tode. Das ägyptische Volk legte sehr viel Wert auf die Nachwelt. Nefer hatte ihre eigenen Ansichten. Obwohl sie Echnatons Glauben im Großen und Ganzen zustimmte, glaubte sie doch auf andere Art an ein Leben nach dem Tode, als es von den Aton- oder Amunpriestern dargestellt wurde. Nefer wunderte sich, daß die Unruhen, die bereits das restliche Land ergriffen, Achetaton noch nicht erreicht hatten. Anscheinend gönnte man der Stadt noch eine Atempause und dem toten Pharao eine kurze Ruhe. Das Einzige was sich bis jetzt ereignet hatte war, daß sich etliche Hohepriester aus Theben um Eye versammelt hatten und versuchten, das Ruder des Staates wieder an sich zu reißen. Das taten sie, indem sie einen Knaben, geboren von einer von Echnatons Nebenfrauen, auf den Thron zu setzten gedachten. Durch dessen Kindlichkeit hofften sie, über ihn regieren zu können, ihn zur königlichen Marionette degradierend. Eye wollte nur noch das Begräbnis Echnatons abwarten, um dann mit den anderen Priestern nach Theben zurückzukehren und den neuen Pharao zu krönen.

Die Entführung



Nefer schlief schlecht in den Nächten nach Echnatons Tod. Sie ging oft bei Dunkelheit in den Gärten oder im Innenhof spazieren. Dann trug sie den mit bunten Perlen besetzten Kragen, den ihr Nofretete zum Namensfest Echnatons geschenkt hatte. Liebevoll strich sie immer wieder über das Schmuckstück und erinnerte sich an die sonnigen Tage, bevor Intrigen und Verrat den Untergang des Reiches Atons besiegelt hatten. Wenn sie dann die Erschöpfung übermannte, begab sie sich in ihre Räume. Am Abend dieses dritten Tages war sie wieder in den Gärten unterwegs. Als sie eine der kleinen Pforten zum Palast passierte sah sie, daß der Hauptmann Huya dort Wache stand. Sie wollte ihn, um sich von ihren düsteren Gedanken abzulenken, nach Neuigkeiten fragen. Als sie jedoch näher trat merkte sie, daß er auffällig starr und verkrümmt an der Tür lehnte. Voller Angst näherte sie sich dem Mann und erkannte, von Grauen geschüttelt, daß er von einem Pfeil mitten durchs Herz an den Bohlen festgenagelt war. Nefer stieß einen hohen schrillen Schrei aus der abrupt abbrach, als sich eine Hand auf ihren Mund preßte. Der andere Arm des Angreifers legte sich wie eine Klammer um ihren Hals und drückte zu. Nefers Welt begann im Nebel zu  ...
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