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... Gesellschaft geworden, deren etwas wildes Temperament nur noch selten mit ihr durchging. Mit großer Zuneigung wurde Nofretete ihre Fürsorge gedankt, aber mit fast hündischer Liebe hing ihr Schützling an ihrem Gemahl, dem sie schließlich ihr Leben zu verdanken hatte. Nefer legte die Laute beiseite und sah zu ihrer Königin auf. Wieder einmal mußte sie denken, daß sie ihren Namen zurecht trug: Nofretete – die Schöne ist gekommen. „Soll ich dir noch ein Lied spielen, meine Königin?“ Erwartungsvoll hing ihr Blick an dem schönen Antlitz, während sie eine Hand hob um ebenfalls zärtlich über das weiche Fell der kleinen Katze zu streicheln, die sich ihr inzwischen genähert hatte. Die Königin wollte eben antworten, als es in den Büschen raschelte und mit langen ungestümen Schritten Pharao herangestürmt kam. Es sah immer etwas ungelenk aus, wenn Amenophis so in Eile war, da er eine unfertig wirkende schlaksige Figur besaß. Die zierliche Katze suchte erschrocken das Weite, während sich Nofretete mit einem zärtlichen Lächeln erhob und ihrem, sich wie immer total unkonventionell aufführenden, Gemahl entgegenging. „Die Arbeiten gehen viel zu langsam voran!“ Sprach er ungehalten, während er seine Königin geistesabwesend auf die Nase küßte. Nofretete fuhr ihm sanft durch die wirren dunklen Locken und seine braunen Augen verloren ihren wütenden Glanz und sahen mit verliebtem Ausdruck auf sie herab. Die Vögel in den Dattelbäumen und Palmen, die ob des Pharaos wilden Auftritts erschrocken verstummt waren, begannen wieder zu zwitschern. Sie zog ihn zu der Teichmauer und sie ließen sich beide auf dem sonnenwarmen Stein nieder. Nofretete ließ ihre Hand in das kühle Naß hängen und ein paar goldene Karpfen kamen neugierig herbei, verschwanden aber wieder unter den Seerosenblättern als sie merkten, daß sie nicht gefüttert wurden. Erst jetzt schien der König Nefer zu bemerken, deren anhimmelnder Blick schon die ganze Zeit auf ihm geruht hatte. Als er sie ansah, ließ sie sich auf die Knie sinken und berührte mit der Stirn in der allgemeinen Anbetungshaltung den Boden. Amenophis ergriff lachend ihre Hand und zog sie hoch. „Mein Kind, diese Anstandsregel mußt du nur in der Öffentlichkeit befolgen. Hier, wenn wir unter uns sind, braucht es das nicht.“ Er wandte sich wieder seiner schönen Frau zu und fuhr fort mit seiner Klage: „Achetaton, die Stadt des Horizonts, wird nie fertiggestellt werden. Ich habe die Sklaverei verboten,  ...
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