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... der große steinerne Altar, auf dem Aton Blumen, Myrrhe- und Weihrauchopfer dargebracht wurden. Der Opferstein war komplett mit Einlegearbeiten aus Gold, Silber- und Kupfer bedeckt und es ging ein Glanz von ihm aus, der regelrecht blendete. Um den Hauptaltar herum erhoben sich in Reih und Glied unzählige kleinere Ebenbilder desselben, für die vielen Opferwilligen der Stadt. Vor dem, von den riesigen blumengeschmückten Pylonen flankierten, breiten Eingang hatten sich die Anhänger Amenophis` versammelt, welche schon vor der Königin mit ihrem Gefolge angekommen waren, um den Rest des Hofstaates willkommen zu heißen. Nach vielen Umarmungen und Begrüßungen bildete sich eine Gasse und Nofretete, die ihre Sänfte verlassen hatte, um ihre Schwester Mutbenret und ihre Töchter Meritaton, Maketaton und Anchesenpaaton zu begrüßen, schritt hindurch. Sie ließ die breiten Pylone hinter sich und mußte sich sehr beherrschen, um nicht gänzlich undamenhaft die Röcke zu schürzen und auf ihren so lange schmerzlich vermissten Gemahl zuzurennen. Vor dem Altar des Aton, auf der obersten Stufe stand die einsam wirkende Gestalt des Pharao. Während sie immer schneller auf ihn zuschritt, überlegte sich Nofretete, daß er seltsamerweise immer einen einsamen Eindruck machte, selbst wenn Tausende von Menschen ihn umgaben. Vielleicht liebte sie ihn gerade deshalb so sehr und wollte ihn ungern allein lassen. Der Pharao hielt sich ausnahmsweise an die Etikette und reichte seiner schönen Frau zur Begrüßung nur die Hände; in seinen Augen jedoch konnte man die große Liebe lesen, die ihn mit ihr verband. Nefer stand mit den anderen Menschen noch immer vor den Pylonen und als sich Nofretete jetzt neben ihren Gatten stellte und sich beide dem Volk zuwandten, erhob sich ein großer Jubel unter den Leuten – endlich war die Stadt Achetaton perfekt – die Königin hatte sich wieder mit Pharao vereint. Wie von Zauberhand erhoben sich plötzlich Tausende von weißen Tauben, von unsichtbaren Helfern freigelassen, in den von Aton erleuchteten Himmel empor. In staunendem Schweigen folgten die Blicke der Menschen den himmelwärts strebenden Vögeln, während Pharao eine Dankeshymne an Aton anstimmte, um für die Wiedervereinigung mit seiner Königin zu danken. Danach strömte die Menge in den Tempel und auch Nefer wurde von der Menschenmasse mitgerissen. Von draußen hatte Nefer gar nicht gesehen, daß um den Altar in einem sicher fünfzig Fuß breiten Kreis der Fußboden mit einer  ...
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