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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenj├Ąger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die K├Ânigin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf├╝hrer
Die Krankheit der G├Âtter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschw├Ârer
Der neue Glaube und ein gro├čes Fest
Der Kuss
Die k├Ąmpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer Äera
Die Entf├╝hrung
Unerwartete Hilfe
In der W├╝ste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartn├Ąckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... anderen um ihn sammeln sollten. Nicht mehr weit vor ihnen lag eine Oase und die Männer hatten auch die Nomaden bemerkt, welche in offensichtlicher Abwehr einen kleinen Wall aufgeschichtet hatten. „Sie müssen es sein!“ Brüllte Haremhab mit seiner Befehlshaberstimme. „Sie würden sonst nicht schon einen Verteidigungswall errichten, bevor sie überhaupt wissen, wer wir sind.“ Die Männer nickten zustimmend nur Antef hielt seinen Blick stumm auf das vor ihnen liegende Lager gerichtet. Er kniff die Augen zusammen und starrte in das stärker werdende Licht des Morgens bis ihm die Augen in der trockenen staubigen Wüstenluft tränten, aber es war ein unmögliches Unterfangen zu versuchen, auf diese Entfernung einzelne Gestalten zu erkennen. Haremhab arbeitete mit seinen Männern eine Strategie aus, wie sie mit möglichst wenig Verlusten ins Lager der Nomaden einfallen könnten. Zwischendurch spähten sie immer wieder zur Oase hinüber und konnten inzwischen abschätzen, daß es sich um höchstens zwanzig Mann handelte. Haremhab und seinen Männer grinsten geringschätzig. Jeder von Haremhabs Medjay war sich sicher, daß er es mit fünf Nomaden aufnehmen könnte. Am liebsten wären sie einfach unter Kriegsgeheul direkt auf das Lager zugerast, doch Haremhab behielt einen kühlen Kopf und gab seine Befehle. „Ich starte mit fünf Wagen einen Scheinangriff und wenn wir sie abgelenkt haben, kommt ihr anderen von hinten um die Oase herum und wir nehmen sie in die Zange. Zustimmendes Gemurmel war die Antwort seiner Männer und sie begannen sofort, die Pfeile und Bögen zu überprüfen und ihre Dolche zurechtzurücken. Erwartungsvoll blickten sie dann von ihren Streitwagen auf ihren General. Dieser ließ in einer knappen Geste die Hand herabsausen und die Wagen setzten sich in einer aufsteigenden Staubwolke in Bewegung. Mit einem etwas angestrengt wirkenden Grinsen drehte sich Haremhab nach Antef um und brüllte über den Lärm der dahinrasenden Wagen hinweg: „Ich hoffe doch, daß du wenigstens ein bißchen mit Pfeil und Bogen umgehen kannst? Den Wagen werde ich dich ja wohl nicht lenken lassen können, oder?“ Entsetzt schüttelte Antef den Kopf. „Nein, mit Pferden kenne ich mich überhaupt nicht aus; aber als Kind und als Knabe war ich der beste beim Bogenschießen!“  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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