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... zu konzentrieren und dann sah und hörte sie es: Weit hinten in der Wüste, sicher noch eine Wegstunde entfernt, wurde der rötliche Dunst des Morgenlichts von einer helleren Wolke unterbrochen und Nefer hörte nun auch das Geräusch. Es war das Geräusch von vielen Hufen und von Wagen. Nefer wurde sofort klar: Die helle Wolke war der aufgewirbelte Sand, der in der noch kühlen Luft über den Kriegswagen hing. Haremhab mußte gekommen sein, um sie zu befreien. Mit einem Jauchzen sprang sie auf und begann zu laufen. „Antef“, jubelte ihr Herz, „Antef ich werde dich wiedersehen.“ Vor lauter Überraschung über ihre plötzliche Aktivität hätte Tutu sie fast die Türe passieren lassen. Erst im letzten Moment ergriff er sie am Arm und riß sie zurück. Hart prallte Nefer mit dem Rücken gegen die rauhe Wand und für kurze Zeit blieb ihr der Atem weg. Tutu hatte sich mit wutverzerrter Miene vor ihr aufgebaut und zischte: „So, du denkst also du hättest gewonnen? Aber du sollst dich täuschen. Du wirst mir nicht entkommen und ich werde mein Werk an dir vollenden und das nicht nur einmal!“ Grob ergriff er sie wieder am Arm und zog sie mit sich durch die Tür der Ruine ins Freie. Tutu blickte sich immer wieder vorsichtig um, aber die Nomaden waren vollauf damit beschäftigt, ihr Gepäck und was sie sonst noch fanden als Schutzwall aufzuhäufen, damit sie den Angriff der inzwischen schon als kleine Punkte auszumachenden Kriegswagen abwehren konnten. Die Kamele trieben sie zwischen die Bäume der Oase, wo sie vor verirrten Pfeilen relativ sicher waren. Eine Flucht wäre sinnlos, da die Höckertiere ungleich langsamer waren, als die schnellen kriegserprobten Pferde von Haremhabs Horde. Nefer wagte nicht zu schreien während Tutu sie mit sich zog, denn ihr Schicksal bei den Nomaden, falls sie in deren Gewalt geriete, würde sicher noch schlimmer aussehen als das, was sich Tutu für sie ausgedacht hatte. Tutu zog Nefer um die Ecke des alten Tempels und Nefer empfand fast so etwas wie Achtung für den scharfen vorausblickenden Verstand des Königsmörders. Hinter dem Gebäude, versteckt zwischen ein paar Büschen und Palmen, hatte er zwei Kamele festgebunden. Soweit Nefer es beurteilen konnte, war eines davon als Reit- und das andere als Lasttier gedacht. Sie waren fertig bepackt und gesattelt, so daß man jederzeit mit ihnen aufbrechen konnte. Anscheinend hatte Tutu sowohl mit einer möglichen Flucht vor den Nomaden, als auch mit der Verfolgung durch Soldaten  ...
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