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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... Schiff zum Auslaufen fertig machen zu lassen und sofort einen Berittenen losschicken. Kauf dir Kleidung und Schuhe und schau, daß du bei Sonnenaufgang am Hafen bist. Diese letzte Nacht wirst du noch im Tempel verbringen müssen. Es wird dir nichts geschehen. Dich hat doch niemand wiedererkannt, oder?“ Nefer schüttelte den Kopf. „Gut, dann bis morgen.“ Als Nefer mit besorgten Gedanken und gesenktem Kopf das Zimmer verließ hörte sie ihn noch leise murmeln: „Und paß auf dich auf.“ Auf dem Weg zum Haus des Lebens kaufte Nefer ein paar unauffällige Frauengewänder, ein Paar einfache, aus Schilf geflochtene Sandalen und – mit Leichenbittermiene – eine Perücke. Im Tempel schien man ihre Abwesenheit kaum bemerkt zu haben. Sie brachte ihre Einkäufe in ihr Zimmer, dann arbeitete sie noch eine Weile im großen Behandlungssaal und zog sich schließlich in ihren kleinen Raum zurück. Es war eine sehr schwüle Nacht, so zog sie ihr Gewand aus, behielt nur die Bandage an und legte sich auf ihr unbequemes Lager. Schlaflos wälzte sie sich auf der Liegestatt herum. Es war drückend heiß und irgendwann gab Nefer es auf einschlafen zu wollen. Sie erhob sich, zündete eine kleine steinerne Öllampe an und zog sich ihr Kapuzengewand wieder über. Sie wollte im Tempelgarten spazierengehen bis sie müde war, vielleicht würde sie dann einschlafen können. Leise ging sie durch die Gänge und Innenhöfe bis sie eine kleine Pforte erreichte. Da der Tempelgarten zum riesigen Palastgelände gehörte, stand hier keine Wache. Nur die äußeren großen Tore waren bewacht, so daß normalerweise niemand ohne Genehmigung das Areal betreten konnte. Nefer schlüpfte hinaus und ging über den im Lichte Chons, des Mondgottes, weiß leuchteten Kiesweg. Es war die Zeit des Überschwemmungsgottes Hapi. Der Nil hatte Hochwasser und die Luft war feucht und schwer. Nefer erinnerte sich, einmal eine Abbildung des Gottes Hapi gesehen zu haben. Es war zu ihrer Kinderzeit in Theben, als Echnaton die alten Götter noch geduldet hatte. Hapi wurde als Mann mit einer Lotospflanze auf dem Haupt und weiblichen Brüsten, welche die Fruchtbarkeit symbolisieren sollten, dargestellt. Meist wurde er in seiner Verbindung mit dem Wasser des Nils in grün oder blau abgebildet. Nefer konnte ein Lächeln nicht unterdrücken  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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