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... Echnatons Schlafstatt: „Wie geht es ihm?“ Er legte eine Hand auf die Stirn des Kranken. „Seit ich da bin, unverändert. In den letzten vier Stunden ist er nur einmal kurz aufgewacht. Er hat mich erkannt und angesprochen, bevor er wieder zurück in die Ohnmacht glitt.“ Antwortete Nefer. Resigniert schüttelte Antef den Kopf. „Ich kann ihm nur Linderung verschaffen, helfen kann ich nicht." „Ich weiß.“ Nefer ließ den Kopf an seine Schulter sinken und ihre Tränen benetzten sein weißes Gewand. Nefer wartete bis der Arzt den Pharao routinemäßig untersucht hatte, dann verließen sie gemeinsam das Zimmer. Nefer zog Antef durch die Gänge und zielstrebig in „ihren“ Innenhof. Auf einer Steinbank in der Nähe des Hängebaumes und des kleinen Wasserfalls ließen sie sich nieder. „Wir haben auch noch andere Ärzte hinzugerufen aber Siamun sagt, sie wissen alle nicht weiter. Sogar Teje hat ihren Sohn verlassen. Sie hat erkannt, dass es zu Ende geht und ist nach Theben gereist, um zu retten, was zu retten ist.“ Nefer legte Antef zärtlich die Hand auf die Schulter und sagte mit tiefer Trauer in der Stimme: „Es ist meine Schuld. Ich bin zu spät gekommen.“ Stürmisch riß er sie in seine Arme. „So etwas darfst du nicht sagen, ja nicht einmal denken. Wie kommst du nur auf so etwas? Echnaton ist vergiftet worden, niemand hätte das verhindern können!“ Nun brach Nefer endgültig in verzweifeltes Schluchzen aus, ihre mühsam aufrechterhaltene Fassade der Stärke brach vollkommen zusammen. „Doch,“ weinte sie, „ich hätte es verhindern können.“ Und dann begann sie, Antef die ganze Geschichte ihres abenteuerlichen Auftrages in Theben zu erzählen. Als sie geendet hatte strich er sanft über ihre tränennassen Wangen. „Ich hab ja gewußt, daß du mutig und stark bist, aber du hast für deine Königin und für Echnaton dein Leben riskiert. Sie wissen wahrscheinlich gar nicht, was sie an dir haben.“ Nefer schniefte und wischte sich über die Augen. Mit zittriger Stimme fragte sie Antef: „Was ist überhaupt mit der Königin? Warum ist sie nicht bei ihrem Gemahl in diesen Stunden der Not? Und was ist mit seinen Töchtern und all den Nebenfrauen und Kindern? Wo sind die Soldaten? Ich habe nur ganz wenige gesehen außer denen, die mit Huya und mir gekommen sind.....“ „Langsam, langsam, eines nach dem anderen.“ Antef lächelte. „Mir scheint, daß es dir langsam besser geht. Jedenfalls ist die alte Neugier wieder erwacht.“
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