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... die anderen berittenen Boten den Hof des Königs nicht lebend erreicht hatten und hoffte, dass es der nächste schaffen würde. Trotzdem sich alle viel Mühe gaben und selbst Nefer half so gut es ging, dauerte die Reparatur doch zwei Tage; schließlich waren die Männer Soldaten und keine Schiffsbauer. Endlich war es soweit und sie holten die Männer aus dem Ort zur Hilfe um daß Schiff wieder über Holzrollen langsam zurück ins Wasser gleiten zu lassen. Eine Weile beobachteten alle still und abwartend, was passieren würde. Dann, nachdem das Schiff nach längerer Zeit keine Ansstalten machte zu sinken oder zu kippen, brachen die Männer am Ufer in Begeisterungsrufe aus und klatschten in die Hände. Nun wurde in aller Eile die Weiterfahrt vorbereitet.

Das Ende einer Äera



Nefer stand den letzten Tag der Reise ständig an der Reling und blickte den Fluß hinab. Ein Gefühl tiefer Hoffnungslosigkeit hatte von ihr Besitz ergriffen. „Wir werden zu spät kommen.“ Sagte sie zu Huya, der seine Verletzung gut überstanden hatte. Finster blickend stand er neben ihr und nickte nur. Am Nachmittag des sechsten Tages, nachdem sie Theben verlassen hatten, kam endlich Achetaton in Sicht. Als sie am Hafen anlegten und das Schiff verließen, fiel ihnen sofort die unheimliche Ruhe auf, die über der Landschaft hing. Am Hafen lagen keine Schiffe vor Anker, die breite Straße, die nach Achetaton hinein führte, war verlassen. Langsam näherten sie sich den leuchtend aufragenden Mauern, die vom abendlichen Schein Atons in ein unwirklich golden schimmerndes Licht getaucht waren. Auch in den Straßen des Arbeiterviertels herrschte auffällig wenig Betrieb und im Palastviertel angelangt herrschte eine Ruhe, als ob Mensch und Tier abwartend die Luft anhielten. Die Soldaten hatten sich als Truppe formiert, angeführt von ihrem Hauptmann Huya. Nefer wurde, was sie selbst verwunderte, in einer hastig gebauten provisorischen Sänfte hinter Huya hergetragen. Sie hatte sich in ein schlichtes weißes Gewand gehüllt und sich auf dem Schiff so gut es ging gewaschen, geschminkt und dann widerwillig die schwarze Perücke aufgesetzt. Es war nur das nötigste vorhanden gewesen; schließlich handelte es sich um eine Militärbarke und nicht um ein Prachtschiff der Königin. Nefer blickte die schimmernden Straßen entlang auf die ihr bekannten Paläste und den Sonnentempel. Als sie diesen passierten und sich Echnatons Palast näherten, schnürte sich ihr vor Angst und Besorgnis das Herz zusammen.
*
Nefer  ...
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