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Die Dienerin des Echnaton

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Roman

 
1. Vorwort
2. Die Sklavenjäger
3. Mit unbekanntem Ziel
4. Theben
5. Die Auktion
6. Der Pharao
7. Im Palast
8. Die Königin
9. Der Umbruch
10. Die Lauscherin
11. Der Umzug des Hofes
12. Die Stadt des Horizonts
13. Der unfreiwillige Stadtführer
14. Die Krankheit der Götter und Ne..
15. Die Verschwörer
16. Der neue Glaube und ein großes..
17. Der Kuss
18. Die kämpferische Teje
19. Intrige gegen Nofretete
20. Die Spionin
21. Die Trennung
22. Tempel
23. Der Mord und die Gefangennahme
24. Der Retter in der Not
25. Die Heimkehr
26. Der Angriff
27. Das Ende einer Äera
28. Die Entführung
29. Unerwartete Hilfe
30. In der Wüste
31. Verzweifelte Suche
32. Nefer in Angst
33. Beinahe gerettet
34. Auf der Flucht
35. Entkommen
36. Ein makabres Versteck
37. Der Hartnäckige gewinnt
38. Beinahe verloren
39. Abschied
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... nur innerlich, sondern jetzt auch äußerlich – widerborstig – ?“ Grinste Antef sie an, doch die Tränen in seinen Augen straften seinen scheinbaren Zynismus Lüge und zeigten wie aufgewühlt er war. Nach einer langen Weile schob er Nefer sanft von sich und näherte sich Echnatons Schlafstatt: „Wie geht es ihm?“ Er legte eine Hand auf die Stirn des Kranken. „Seit ich da bin, unverändert. In den letzten vier Stunden ist er nur einmal kurz aufgewacht. Er hat mich erkannt und angesprochen, bevor er wieder zurück in die Ohnmacht glitt.“ Antwortete Nefer. Resigniert schüttelte Antef den Kopf. „Ich kann ihm nur Linderung verschaffen, helfen kann ich nicht." „Ich weiß.“ Nefer ließ den Kopf an seine Schulter sinken und ihre Tränen benetzten sein weißes Gewand. Nefer wartete bis der Arzt den Pharao routinemäßig untersucht hatte, dann verließen sie gemeinsam das Zimmer. Nefer zog Antef durch die Gänge und zielstrebig in „ihren“ Innenhof. Auf einer Steinbank in der Nähe des Hängebaumes und des kleinen Wasserfalls ließen sie sich nieder. „Wir haben auch noch andere Ärzte hinzugerufen aber Siamun sagt, sie wissen alle nicht weiter. Sogar Teje hat ihren Sohn verlassen. Sie hat erkannt, dass es zu Ende geht und ist nach Theben gereist, um zu retten, was zu retten ist.“ Nefer legte Antef zärtlich die Hand auf die Schulter und sagte mit tiefer Trauer in der Stimme: „Es ist meine Schuld. Ich bin zu spät gekommen.“ Stürmisch riß er sie in seine Arme. „So etwas darfst du nicht sagen, ja nicht einmal denken. Wie kommst du nur auf so etwas? Echnaton ist vergiftet worden, niemand hätte das verhindern können!“ Nun brach Nefer endgültig in verzweifeltes Schluchzen aus, ihre mühsam aufrechterhaltene Fassade der Stärke brach vollkommen zusammen. „Doch,“ weinte sie, „ich hätte es verhindern können.“ Und dann begann sie, Antef die ganze Geschichte ihres abenteuerlichen Auftrages in Theben zu erzählen. Als sie geendet hatte strich er sanft über ihre tränennassen Wangen. „Ich hab ja gewußt, daß du mutig und stark bist, aber du hast für deine Königin und für Echnaton dein Leben riskiert. Sie wissen wahrscheinlich gar nicht, was sie an dir haben.“ Nefer schniefte  ...
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©Elena Merz
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