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... und sich aufs Palastgelände schmuggeln lassen. Sicherlich hatten seine Helfer in der Nähe gewartet. Nach etwa drei Stunden gab Antef die verzweifelte Suche auf. Er hatte immer wieder anhalten lassen und den Boden mit der mitgebrachten Fackel abgeleuchtet, war aber auf keinerlei Hinweis gestoßen.
*
Der Soldat stieg erleichtert, Antef enttäuscht und verzweifelt, im Stall vom Wagen. Mit schlechtem Gewissen, weil er Nefer nicht helfen konnte, und mit Angst um sie im Herzen begab sich Antef in seine Gemächer, zündete eine Lampe an und legte sich nieder. Schlaflos wälzte er sich auf seinem Lager hin und her. Er hatte nicht einmal die Kleider ausgezogen, hatte sich einfach verzweifelt auf die Decken geworfen. Antef wußte nicht, ob er geschlafen hatte oder nicht, auf jeden Fall war er plötzlich hellwach. Die Öllampe auf dem Tisch neben dem Bett war fast heruntergebrannt und gab kaum noch Licht. Er hörte eine tiefe befehlsgewohnte Stimme brüllen, vernahm das Geklirr von Waffen und die Schritte vieler Männer auf dem Flur vor seinem Zimmer. Plötzlich flog die Türe so schwungvoll auf, daß sie polternd gegen die Wand knallte und eine muskulöse Gestalt eilte mit zielstrebigen Schritten auf sein Bett zu. Antef sprang auf und griff nach dem Dolch, den er neben der Öllampe abgelegt hatte. Als er das dröhnende Lachen vernahm, ließ er ihn jedoch erleichtert wieder sinken und erkannte im schwachen Licht seiner langsam erlöschenden Lampe den Feldherren Haremhab. „Willst du mich erstechen, Antef? Eigentlich bin ich gekommen um deine kleine Wildkatze von einer Verlobten zu suchen und nebenbei einer Ratte namens Tutu den Gar aus zu machen!“ Antef ließ sich auf sein Lager zurücksinken und stieß einen tiefen Seufzer aus: „General Haremhab, Aton sei Dank.“ „Danke nicht Aton, danke den inneren Unruhen, die mich nach Achetaton eilen ließen um bei der Thronfolge ein Wort mitzureden und danke Anchesenpaaton, die dein Gespräch mit Eye heimlich belauscht hat, und mir gleich nach meiner Ankunft den Befehl gegeben hat, ihre Freundin Nefer zu suchen!“ Mit mildem Lächeln sah er auf den verzweifelten Arzt hinab. Er würde nie verstehen, wie man sich wegen einer Frau so zum Narren machen konnte. Sicher, auch er begehrte die schöne Mutbenret, aber bei ihm musste alles in geordneten Bahnen verlaufen. „Ich habe gehört, daß du meine Männer durch Drohungen gefügig gemacht und nach Spuren gesucht hast?!“  ...
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