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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... Die Straßen wurden vom Volk gesäumt, das abwechselnd hinkniete und mit der Stirn den Boden berührte, dann wieder aufstand und in Hochrufe auf den Pharao ausbrach. Amenophis IV saß steif auf dem Thronsessel, gekrönt von der blauen Doppelkrone Ober- und Unterägyptens. Seine Miene war undurchdringlich, seine – für einen Mann zu vollen – Lippen zu einem abwesenden, nur den jubelnden Menschen geltenden Lächeln verzogen. Seine ernsten Augen erreichte es nicht. Die nachdenklichen Züge, trotz seiner Jugend von tiefen Falten durchzogen, wirkten unzufrieden. Er war erst heute von einem Feldzug gegen die Hethiter zurückgekehrt. Die königliche Gemahlin, Nofretete, begleitete den Triumphzug nicht, da sie Gewalt strikt ablehnte und Amenophis selbst war nur widerwillig mit seinem Heer in diesen Krieg gezogen. Da aber eine seiner Nebenfrauen eine Mitanni-Prinzessin war, hatte er den Hilferuf ihres Vaters nicht mißachten können. Die Hethiter hatten die Grenzen des mitannischen Reiches angegriffen und Amenophis war gezwungen gewesen, sie zurückzutreiben und seinen Verbündeten zu helfen. Es war sein erstes Regierungsjahr und er durfte die Erwartungen des Volkes nicht gleich am Anfang seiner Herrschaft enttäuschen. Auch wenn es sich nur um ein kleineres Grenzscharmützel gehandelt hatte, jubelten ihm die Bürger Thebens begeistert zu. Amenophis aber schwor sich, daß dies sein erster und letzter Feldzug gewesen sein sollte. Er warf einen Blick auf Haremhab und gedachte in Zukunft dem geschickten Kämpfer und Strategen dieses Handwerk zu überlassen. Haremhab, der Oberbefehlshaber seines erfolgreichen Heeres, ritt in schimmerndem Brustharnisch und mit poliertem Lederhelm, die Arme mit breiten Kupfer- und Perlenarmbändern geschmückt, vor der Schar der Leibwächter und das Volk schien insgeheim mehr ihm, als dem stillen Pharao zu applaudieren. Inzwischen hatte die Prozession die breite Promenadenstraße entlang des Nils erreicht und war in diese eingebogen. Amenophis wurde aus seinen Gedanken gerissen, als die ganze Zurschaustellung seiner Macht mit einem Mal ins Stocken geriet. Die Tempeltänzerinnen rannten in die Priester hinein, die nicht weiterkamen, da eine Gruppe von Leuten die Straße blockierte. Alle machten neugierig lange Hälse in alle Richtungen und selbst Amenophis IV richtete sich – gar nicht königlich – in seinem  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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