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... das Boot ab. Ruhig glitten sie über die grünen Wasser des Nils. Nefers Neugier kannte jetzt, wo sie der unmittelbaren Gefahr entronnen war, keine Grenzen mehr und ihre Augen flitzten von einem Objekt zum nächsten, hatten kaum Zeit all das Neue in sich aufzunehmen. Am anderen Ufer sah Nefer nun die Umrisse majestätisch schöner Gebäude auftauchen. Sie erreichten einen großen Anlegesteg aus Stein und stiegen, mit Hilfe des mürrischen Kapitäns, an Land. Der Hafen war von einer über mannshohen Mauer gesäumt, die ein prächtiges von breiten Pylonen gesäumtes Tor besaß und mit bunten Figuren und Zeichen bemalt war. Die Frau und das Kind, welches sich immer wieder neugierig und fasziniert umsah, durchschritten den eindrucksvollen Zugang, die begleitenden Soldaten blieben zurück. Hinter dem Tor begann eine breite Allee, die von Olivenbäumen, Palmen und Sykomoren gesäumt wurde. Zwischen den Bäumen standen in Reih und Glied dutzende von Statuen – widderköpfige Sphingen, Abbilder des Amenophis III und anderer Pharaonen, die kühl auf die Besucher herabblickten. Nach kurzem Marsch erreichten Die Frau und das Mädchen den Vorplatz des „Palastes der leuchtenden Sonne“, wie ihn Amnophis III genannt hatte. Das aus den obligatorischen Pylonen bestehende Tor wurde flankiert von wieder zwei riesigen steinernen Abbildern des Amenophis III. Sie hielten streng blickend links und rechts des Tores Wacht. Der Vater des jetzigen Pharao hatte diesen Palast erbauen lassen, um sich von der Priesterschaft Thebens zu distanzieren. Es hatte Geraune und Verwunderung hervorgerufen, zumal die Gebäude am anderen Ende Thebens und am anderen Ufer des Flusses errichtet worden waren. Etwas eingeschüchtert versteckte sich Nefer hinter dem wehenden Gewand der vorauseilenden Frau und betrachtete mit vorsichtiger Neugier die vielen fremden, gefährlich aussehende Gestalten, die vor dem Palast herumlungerten. Da waren Männer, die sie unschwer als Krieger erkannte. Einige waren hellhäutig, trugen gestreifte Kopfputze und eckige Schilder aus verschiedenfarbiger Kuhhaut. Andere waren von dunklerer Hautfarbe; sie trugen lange Umhänge und waren über und über tätowiert. Auch ein paar nubische Krieger, in Leopardenfell gekleidet und mit Federn auf dem Kopf, schienen hier auf einen lukrativen Auftrag zu warten. Nefer starrte sie sehnsuchtsvoll an, erinnerten sie sie doch an die weit entfernte Heimat. Die Tänzerin zog Nefer weiter. Es ging zwischen den hohen weiß glänzenden Obelisken  ...
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