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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... nur innerlich, sondern jetzt auch äußerlich – widerborstig – ?“ Grinste Antef sie an, doch die Tränen in seinen Augen straften seinen scheinbaren Zynismus Lüge und zeigten wie aufgewühlt er war. Nach einer langen Weile schob er Nefer sanft von sich und näherte sich Echnatons Schlafstatt: „Wie geht es ihm?“ Er legte eine Hand auf die Stirn des Kranken. „Seit ich da bin, unverändert. In den letzten vier Stunden ist er nur einmal kurz aufgewacht. Er hat mich erkannt und angesprochen, bevor er wieder zurück in die Ohnmacht glitt.“ Antwortete Nefer. Resigniert schüttelte Antef den Kopf. „Ich kann ihm nur Linderung verschaffen, helfen kann ich nicht." „Ich weiß.“ Nefer ließ den Kopf an seine Schulter sinken und ihre Tränen benetzten sein weißes Gewand. Nefer wartete bis der Arzt den Pharao routinemäßig untersucht hatte, dann verließen sie gemeinsam das Zimmer. Nefer zog Antef durch die Gänge und zielstrebig in „ihren“ Innenhof. Auf einer Steinbank in der Nähe des Hängebaumes und des kleinen Wasserfalls ließen sie sich nieder. „Wir haben auch noch andere Ärzte hinzugerufen aber Siamun sagt, sie wissen alle nicht weiter. Sogar Teje hat ihren Sohn verlassen. Sie hat erkannt, dass es zu Ende geht und ist nach Theben gereist, um zu retten, was zu retten ist.“ Nefer legte Antef zärtlich die Hand auf die Schulter und sagte mit tiefer Trauer in der Stimme: „Es ist meine Schuld. Ich bin zu spät gekommen.“ Stürmisch riß er sie in seine Arme. „So etwas darfst du nicht sagen, ja nicht einmal denken. Wie kommst du nur auf so etwas? Echnaton ist vergiftet worden, niemand hätte das verhindern können!“ Nun brach Nefer endgültig in verzweifeltes Schluchzen aus, ihre mühsam aufrechterhaltene Fassade der Stärke brach vollkommen zusammen. „Doch,“ weinte sie, „ich hätte es verhindern können.“ Und dann begann sie, Antef die ganze Geschichte ihres abenteuerlichen Auftrages in Theben zu erzählen. Als sie geendet hatte strich er sanft über ihre tränennassen Wangen. „Ich hab ja gewußt, daß du mutig und stark bist, aber du hast für deine Königin und für Echnaton dein Leben riskiert. Sie wissen wahrscheinlich gar nicht, was sie an dir haben.“ Nefer schniefte  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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