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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... dann war der Hohepriester weg. Nefer näherte sich vorsichtig der Abzweigung und spähte um die Ecke. Sofort prallte sie wieder zurück und lehnte sich heftig atmend gegen die Wand des Eckhauses. Sie wollte ihren Augen nicht trauen und so warf sie noch einmal einen längeren Blick in die schmale düstere Gasse. Nein, sie hatte sich nicht getäuscht. Dort, hinter einigen Topfpflanzen halb verborgen, standen Eye und ......... Tutu heftig gestikulierend. Nefers beide Verschwörer waren mal wieder an einem Platz. Nefer sah noch, wie das kleine Säckchen von Eye zu Tutu wechselte, dann beeilte sie sich, den Ort des Geschehens zu verlassen. Die beiden Männer blickten sich um und verschwanden, Tutu in Nefers – Eye in die entgegengesetzte Richtung. Was Nefer nicht mehr sah war, daß Tutu sehr schnell die Hausecke erreicht hatte, hinter der sie sich verborgen gehalten hatte und suchend die Straße in beide Richtungen entlang spähte. Er erhaschte noch einen Blick auf eine sich auffällig hastig entfernende Gestalt im Kapuzengewand. Tutus listiges Gesicht verzog sich zu einem wissenden Grinsen.

                *

Nefer ging nicht gleich zurück ins Haus des Lebens, sie eilte direkt zur Pension des Haremhab. Sie hatte Glück, denn niemand sah, wie sie durch die Gartenpforte und die Hintertür das Gemach betrat. Nefer schaute durch ein winziges Fenster. Die Sonne stand hoch am Himmel. Es würde noch Stunden dauern bis zum Sonnenuntergang. Sie überlegte angestrengt und verließ noch einmal die Pension. Sie wollte versuchen, im Forschungsraum das Rezept von Geb zu finden. Es wäre sicherlich von Nutzen, wenn man den Inhalt des Säckchens kannte. Nefer eilte durch die Straßen und wurde ohne aufgehalten zu werden in den Amuntempel eingelassen. Die Wache kannte sie bereits. Ohne Störung erreichte sie den gesuchten Raum. Vorsichtig öffnete sie die Türe und sah sich um. Erleichtert stieß sie den Atem aus. Der Raum war leer. Hastig durchstöberte sie den Pult, an dem Geb und Eye hantiert hatten, konnte aber zu ihrer Enttäuschung nichts finden. Anscheinend war Geb umsichtig gewesen und hatte das Rezept entweder vernichtet oder versteckt. Als Nefer entfernte Geräusche auf dem Gang vor dem Forschungszimmer hörte, beeilte sie sich, unerkannt das Gemach zu verlassen.  ...

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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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