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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... sich Sam und begann, den Inhalt der Tube zu verteilen. Sie entledigte sich der Haare an ihren Beinen, unter den Achseln und im Intimbereich. Mehrmals musste sie sich zur Ruhe mahnen, weil ihr das alles nicht schnell genug ging. Sam war gerade dabei, sich abzutrocknen, als sie einen anerkennenden Pfiff h├Ârte. Sie hielt ihr Handtuch sch├╝tzend vor den K├Ârper, doch die Wache war schon wieder vorbei. Sam ├Âffnete den Klappverschluss der Bodylotion und begann ihren K├Ârper einzucremen. Am Ende pr├╝fte sie ihr Werk im Spiegel. Nackt drehte sich Sam vor der rissigen Folie ├╝ber ihrem Waschbecken. Leider konnte sie nur ihre Schultern und einen Teil des Dekolletees begutachten. Sam drehte sich langsam hin und her. Die Seidenpartikel verliehen ihrer Haut einen sanften Schimmer, je nachdem in welchem Winkel Licht auf sie fiel. Sam war mit dem Ergebnis zufrieden. Sie zog den blutroten String an und streifte ihre Gef├Ąngniskleidung dar├╝ber.
Wieder sah sie in den Spiegel. Eine beschr├Ąnkte Anzahl an Kosmetika gestand man den Frauen zu. Sam machte sich daran, mit Wimperntusche, Kajal und Rouge ihr Werk zu vollenden. Zufrieden zog sie schimmernden Lipgloss ├╝ber ihre vollen Lippen. Ein Hauch von Rosa, feucht und vielversprechend. Mit ihren Fingern brachte sie ihre ├╝ppige Lockenm├Ąhne in Form. Sie starrte ihr Spiegelbild an. Wieder zog sich der Riss quer ├╝ber ihre Augen und verlieh ihrem engelsgleichen Gesicht ein teuflisches Aussehen. Sam entbl├Â├čte die Z├Ąhne. Showtime.


Kapitel 7


Das kalte Licht der Neonr├Âhren offenbarte erbarmungslos, was dort langsam durch die Oberfl├Ąche stie├č. Sam lie├č geschockt den gr├╝nen Knopf los und taumelte zur├╝ck. Der schwarze Kasten schwang an seinem Kabel tr├Ąge hin und her und stie├č gegen Sam's Schulter. Sie bemerkte es kaum.
Fassungslos und mit vor den Mund geschlagenen H├Ąnden betrachtete Sam den v├Âllig entstellten K├Ârper eines Menschens. Milchige Fl├╝ssigkeit tropfte zur├╝ck in die Wanne und auf die dunkle Bahre, auf der die Gestalt ruhte. Sam konnte nur vermuten, welch aggressive Fl├╝ssigkeit sich in der Wanne befinden musste. Das noch an den Knochen haftende Fleisch hatte einen tiefen, schmutzigbraunen Farbton angenommen, an zahlreichen Stellen, Schienbeinen, Kopf und unterem Rippenbogen stachen die elfenbeinfarbenen Knochen hervor.
In den Tiefen ihres Verstandes vernahm sie ein leises, boshaftes Kichern.
?Nicht jetzt? st├Âhnte sie flehentlich. Wild sah sie sich um. Doch da war niemand. Schicksal? Gott? Teufel? Oder  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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