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12. Kapitel 12
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... raubtierhaft auf Lola zu. Mal sehen, ob sich Brutus hartes Training bezahlt machte.
Lola rannte mit zu Krallen gebogenen Fingern auf sie zu. Ihre roten Haare standen förmlich zu Berge. Sam packte die Griffe der Sicheldolche fester. Die gebogenen Klingen lagen eng an ihren Unterarmen. Sam tauchte unter Lolas Klauengriff weg und zog ihr die gekreuzten Klingen über den Bauch. Erstaunt sah Lola auf die klaffenden Wunden. Den Mund hatte sie zu einem erstaunten O geformt.
Lolas Blut benetzte Sam's Körper und tropfte träge von den funkelnden Klingen. ?Elende Schlampe? schrie Sam und drehte ihre Schulter nach innen. Diesmal versenkte sie abwechselnd die gebogenen Klingen in Lolas Fleisch. Sam trat einen Schritt zurück und begutachtete ihr Werk. Brutus wäre stolz auf sie. Im Hintergrund hörte sie Schreie und das Knistern der Flammen.
Lola drückte beide Hände auf ihren Leib und versuchte, die hervorquellenden, feucht glänzenden Darmschlingen zurück zu schieben.
Atibor rief entsetzt ihren Namen. ?LOLA?
Sie drehte sich hilfesuchend in seine Richtung. Platschend fielen ihre Eingeweide zu Boden. Lola kippte um, wie ein gefällter Baum. Ungläubig starrte Atibor auf die blutige Masse und übergab sich geräuschvoll auf seine Füße. Er taumelte zurück.
Die panischen Jünger zogen die Kathedralentür auf. Durch die einströmende Nachtluft bekamen die Flammen neue Nahrung und loderten prasselnd höher. Ein rotes Tuch löste sich elegant aus seiner Aufhängung, und schwebte brennend auf den darunter stehenden Atibor. Die Flammen hüllten ihn ein. Atibor kreischte und versuchte der tödlichen Umarmung zu entkommen. Die Flammen leckten über seinen nackten Körper, sein Haar brannte lichterloh.
Sam atmete Qualm und begann krampfhaft zu husten. Sie musste hier raus. Sam presste ihren Unterarm gegen Nase und Mund. Schnell ging sie zurück zum Altar. Tamara lag immer noch bewusstlos da. Ihr Atem ging flach, über ihrer Oberlippe hatten sich glitzernde Schweißperlen gebildet. Sam ließ die blutigen Klingen fallen und schlug Tamara leicht gegen die bleichen Wangen. Das Mädchen hatte dunkle Ringe unter den Augen. Erst jetzt fiel Sam auf, wie dürr das Mädchen war. Ihre Rippen und Beckenknochen schienen die dünne Haut durchstoßen zu wollen. Hatte man sie ausgehungert oder war sie der Modekrankheit der Reichen und Schönen erlegen, der Magersucht? Mit flatternden Augenlidern kam Tamara zu sich. Als sie Sam erblickte, begann sie erneut zu kreischen, um gleich  ...
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©Barbara Nachtweg
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