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Showtime

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... Schlachtfeld im Keller würde die beiden wenig aus der Fassung bringen, vermutete sie.
Sam rauchte ihre Zigarette und verschwand in Summersby's Küche. Sie nahm die Ledermappe an sich und ging zum Lieferwagen zurück. Nach zwei weiteren Zigaretten erschienen die beiden Italiener.
?Was zum Teufel ist das da unten?? wollte Tonino wissen. Die beiden waren leichenblass. Sam hielt ihm schweigend die Mappe hin.
Die beiden blätterten in Summersby's Lebenswerk und bekreuzigten sich. Der ältere hielt Sam die Mappe hin und sah sie ehrfürchtig an. ?Du hast das Schwein unschädlich gemacht??
Sam nickte.
Heftig zog er sie in seine Arme und küsste sie feucht rechts und links auf die Wangen. Schweigend klopfte er ihr den Rücken. Sie quetschten sich zu dritt in die Fahrerkabine. Nach etwa 100 Metern hielt er ihr einen schwarzen Kasten mit einem silbernen Hebel vor die Nase. Sam drückte den Hebel nach vorn. Hinter ihnen ertönte eine laute Explosion. Rocky Balboa steuerte den Transporter zügig Richtung Stadt.
?Du brauchst Witwenkleidung.? Tonino musterte sie. ?Gucci oder Prada??
Sam sah ihn an. ?Egal. Hauptsache schwarz.?
?Gucci? wiederholte er grimmig.
Sam wurde edel ausstaffiert und in einem kleinen italienischen Bistro abgesetzt. Tonino sah auf die Uhr. ?In zwei Stunden sind wir wieder da.? Er warf ihr eine Packung Zigaretten zu. ?Ich habe ein köstliches italienisches Menü für dich ausgewählt. Damit bist du eine zeitlang beschäftigt.?
Sam blieb zurück und kämpfte sich tapfer durch Pasta, Carpaccio und Saltimbocca. Sie schlürfte gerade an einem erstklassigen Latte Macchiato, als ein schwarzer Maserati vor dem Bistro hielt. Francesco hielt ihr die hintere Türe auf.
Sie erreichten Rom in einer dreiviertel Stunde. Nach zwei weiteren Stunden saß Sam im Flieger. Den riesigen schwarzen Hut mit dem Schleier hatte ihr eine freundliche Stewardess im Handgepäckfach verstaut. Überhaupt kümmerte man sich außerordentlich aufmerksam um die trauernde Witwe. Sam sah aus dem Fenster und betrachtete die von der Sonne in orangerot getauchten Wolken.
?Showtime? - schon bald.

Der Morgen graute und Sam erhob sich leise. Dick schlief immer noch tief und fest. Vorsichtig schloss sie die Tür hinter sich und rannte in den Wald. Hektisch suchte sie nach der Stelle, wo sie vom Weg abgebogen und durch das Dickicht zur Lichtung gerannt war. Sam fand die Stelle und war dankbar, dass sie mit ihren Stiefeln eine Schneise in die Brennnesseln und Farne geschlagen  ...
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©Barbara Nachtweg
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