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... Mann, der Sam belogen und betrogen hatte, reihte sich in die Schlange derer ein, denen sie in ihrem Leben begegnet war. Und sie hatte ernsthaft gedacht, ihm und sich selbst ein Stück weit helfen zu können. Sie war sich so edel, so gut vorgekommen, als sie Verständnis für Dick und seine Situation entwickelt hatte. Sie hatte ernsthaft geglaubt, einmal in ihrem Leben mit einem Mann zusammen zu sein, der ihr ehrlich zugetan war, der ihr vertraute und dem auch sie vertrauen konnte.
Anscheinend konnte sie sich nur auf zwei Männer verlassen. Auf Benedict und auf den Widdermann. Wenn es nicht so traurig wäre, Sam hätte lauthals lachen können. Ihre persönliche Freakshow. Ein Computergenie und - ja, und was? Eine Halluzination? Der Teufel?
Sam erhob sich langsam von Sandy's Grab. Sie fühlte sich um Jahrzehnte gealtert. Sie ging zu der Stelle, die ihr der Widdermann gezeigt hatte. Tatsächlich war die Erde dort feucht und locker. Jemand musste vor kurzem hier gegraben haben. Sie rannte zurück zu Dick's Hütte.
Sam überzeugte sich davon, dass Dick noch fest schlief. Dann duschte sie ausgiebig und zog sich an. Sie wählte eine lange Hose, damit er durch ihre mit Brennnesselpusteln übersäten Beine nicht misstrauisch wurde. Sam stand gerade unschlüssig in der Küche, als sie hörte, wie er auf dem Boden im Wohnraum erwachte. Mit hölzernen Schritten ging sie zur Couch.
Er strahlte sie an. ?Morgen Sonnenschein.?
Sam hätte ihm am liebsten sein falsches Grinsen aus dem Gesicht geschnitten. Sie zwang ihre Mundwinkel nach oben. ?Ich hab einen Bärenhunger. Machst du uns dein berühmtes Junggesellenfrühstück??
Er griff nach ihrer Hand. ?Vielleicht später??
Sie zog ihre Hand zurück. ?Du bist unersättlich.?
Er stand auf und berührte ihr Gesicht. Sam musste alle Kräfte aufbieten, um nicht vor ihm zurück zu zucken. Sein Daumen strich über ihre vollen Lippen. ?Du hast doch auch Hunger.? raunte er ihr zweideutig zu.
Der Irre hatte schon wieder einen Ständer. Sam sah zum Badezimmer. ?Geh kalt duschen Dick. Wenn dein Kaffee besser wird, als beim letzten mal, kann ich vielleicht auch was gegen deinen Appetit tun.?
Locker und beschwingt ging er zum Badezimmer. Sam wartete, bis sie das Wasser rauschen hörte und spurtete los.
Hastig betrat sie den Geräteschuppen und riss die Axt aus ihrer Halterung. Das Werkzeug lag schwer und beruhigend in ihren Händen. Die Schneide sah blank und scharf aus. Sie erinnerte sich an die Worte des Widdermannes.  ...
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©Barbara Nachtweg
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