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Showtime

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7. Kapitel 7
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... in der feuchten Kälte ihrer Einzelzelle. Es war stockfinster und still. Sie fror und stellte fest, dass sie immer noch nackt war. Langsam setzte sie sich auf und sah einen dunklen Klumpen auf dem Boden liegen. Sam stieß mit ihrem Fuß dagegen. Ihre Zehen berührten den rauhen Stoff der Gefängniskleidung. Hastig begann sie sich anzuziehen. Unterbrochen wurde sie durch ein lautes Klappern jenseits der Gitterstäbe. Sam fuhr herum.
Eine schmale Gestalt stand im grauen Halbdunkel des Gefängnisflures. Lapuente. Er zog lässig einen Schlagstock über das kalte Eisen. Als er sich Sam's Aufmerksamkeit gewiss sein konnte, steckte er den Schlagstock weg und seine langen Finger schlossen sich wie dicke Spinnweben um die Stäbe. ?Hast du verstanden, wie wir das Spiel hier spielen?? wollte er in väterlichem Tonfall wissen.
Sam lachte bitter auf. ?Klar, welche Rolle haben sie mir dabei zugedacht??
?Oh, ich finde, man sollte die Menschen immer nach ihren Talenten einsetzen und fördern. Da deine Vorzüge leider sehr einseitig ausgeprägt sind, fürchte ich, habe ich keine andere Wahl, als dich ab der nächsten Woche regelmäßig als Friedensstifter einzusetzen.?
Sam starrte seine spitzen Fingerknöchel an und beschloss, ihn zu töten. Die Finger zogen sich ins Dunkel zurück und sie hörte das leise Klicken seiner Absätze.
Sam tastete mit geschlossenen Augen im Bezug ihres Kopfkissens herum. Glücklich schloss sie die Finger um den zylindrischen Gegenstand. Morgen würde sie 50 Dollar investieren müssen, um ihren Plan umzusetzen. Sam suchte fieberhaft nach einer sicheren Stelle, um das Ding zu verstecken. Sie entschied sich für den Hohlraum eines ihrer Bettpfosten und versuchte, einzuschlafen. Sie starrte trotzig in die Dunkelheit. Ab morgen - Showtime - und zwar ihre.

Den nächsten Morgen verbrachte Sam mit nervöser Unruhe und feilte in Gedanken an ihrem Plan. Als die Frauen mittags zum Gemeinschaftsraum geführt wurden, sprach sie einen Wärter an, den sie aufgrund seines fortgeschrittenen Alters für empfänglich hielt. Sie zog ihn herüber, zu einer der Stahlstützen, um abseits und ungestört ihr Anliegen vorzutragen. Er musterte sie mit hochgezogenen Brauen und forderte sie mehrmals auf, ihren Wunsch zu wiederholen. Am Ende steckte ihm Sam die 50 Dollar tief in seinen Hosenbund und betete, dass sie ihre knappen Geldressourcen gewinnbringend angelegt hatte.
Sam wartete nervös auf die Rückkehr ihres Verbündeten und vertrieb sich die Zeit mit  ...
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©Barbara Nachtweg
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