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... bedeuten. Sie war selbst eine verabscheuungswürdige Kreatur.

Sam checkte am nächsten Morgen aus und informierte Ben, dass sie auf dem Weg sei, um sich mit ihren Auftraggebern zu treffen.
Nach drei entnervenden Monaten mit Befragungen und Auswertungen war klar, dass ihr letzter Auftrag sie in die heilige Stadt, nach Rom, führen würde. Sam freute sich auf erstklassigen Latte Macchiato und Pasta und auf die Aussicht, endlich mit dem Leben als Auftragskillerin abschließen zu können.
In Rom angekommen, führte sie ihr erster Weg in die Sixtinische Kapelle. Sie hatte das Gefühl, diesen heiligen Ort mit ihrer Anwesenheit zu entweihen. Trotzig ließ sich Sam zum Gebet nieder. Belinda Hammersfield musste sterben und Sam würde auf ihrem Grab tanzen.

Der Flug nach Amerika verlief ohne Komplikationen. Sam dachte an Summersby, der in einem teuren Eichensarg im Frachtraum des Flugzeugs friedlich schlummerte. Zum rundum-sorglos-Paket der italienischen Delegation zählte auch die Frachtüber­nahme in Huston. Summersby würde bis zu seinem Ziel in der Holzkiste reisen. Die Italiener hatten Sam davon abgeraten. Summersby würde zwar ausreichend lange mit Sauerstoff versorgt werden, aber das Schlafmittel war genau auf die Dauer des Fluges dosiert worden. Sam schätzte, dass sie noch mindestens vier Stunden Auto­fahrt vor sich hatten, bis sie vom Flughafen aus Dicks Hütte erreichen würden. Sollte Summersby ruhig diese Zeit bei vollem Bewusstsein in der Enge und Dunkelheit sei­ner Holzkiste verbringen. Sam würde sein Klopfen und Treten nicht stören. Es würde Musik in ihren Ohren sein.

Am frühen Nachmittag landete die Maschine auf dem Flughafen von Huston. Die Ita­liener arbeiteten zügig und effizient. Ein grauhaariger Mann in edlem Armanizwirn überwachte die Verladung des Sarges in den bereitgestellten nachtblauen Volvo. Er bewegte sich elegant und hatte das selbstbewusste Auftreten eines Politikers. Er überreichte Sam die Wagenschlüssel. ?Sie sind das letzte Fahrzeug, welches wir auf den Weg bringen. Ihr Partner fährt den ersten Wagen. Er ist ...? Er sah auf seine teure Cartier-Uhr. ?... vor ca. 3 Stunden losgefahren. Zwei Fahrzeuge sind im 45 Mi­nuten-Abstand gefolgt.?
Er sah Sam ernst an. ?Sie haben ein Problem.?
Sam sah ihn besorgt an.
?Wir haben alles Mögliche versucht, um ihn in den letzten Wagen zu setzen. Aber ...? Er seufzte. ?... entscheiden Sie, was mit ihm geschieht. Folgen sie mir bitte.?
Sam ahnte nichts Gutes, als  ...
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©Barbara Nachtweg
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