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... hatte die Flasche und Gläser bereits ins Wohnzimmer getragen und stand unschlüssig vor Sam's Schlafstätte herum. Er sah den Beutel in ihren Händen und kratzte sich verlegen am Hinterkopf.
?Du fragst dich jetzt sicher, wieso jemand so viele Teelichter bunkert.?
Sam sah ihn einfach nur an.
?Na ja, wenn man Kerzen eine zeitlang lagert, dann brennen sie langsamer ab.?
Er füllte die beiden Wassergläser bis zum Rand mit Rotwein. Sam trat zu ihm. Beide erhoben die Gläser und tranken sie zügig aus.
Dick wischte sich mit dem Handrücken über den Mund. ?Bevor, bevor wir es tun, muss ich dir was zeigen.?
?Dick, ich weiß nicht, ob das eine so gute Idee ist.?
?Doch, es ist wichtig. Komm mit.?
Er führte sie vorbei an dem winzigen Arbeitszimmer, dem Badezimmer und seinem Schlafzimmer. Vor einer schmalen Tür blieb er stehen.
?Das hab ich noch nie einem Menschen gezeigt.?
Sam war die Situation unangenehm. ?Dann belass es auch dabei.?
?Nein, es ist wichtig, dass du nicht denkst, dass ich so irre bin, wie die drei Trottel es dich Glauben machen wollten.?
Er öffnete die Tür. Sam vermutete, dass dies früher die Besenkammer gewesen sei. Der Raum war schmal und nur 80 Zentimeter tief. Am Ende der Wand hatte Dick ein Holzbrett an die Wand gedübelt. Darauf stand ein Foto in silbernem Rahmen. Ein junges Paar lächelte feierlich herausgeputzt in die Kamera. Zwei brennende Teelichter flankierten das Foto. Sam sah Dick fragend an.
?Das ist Sandy. Seit vielen Jahren sorge ich dafür, dass hier immer ein Licht brennt. Ich weiß, es ist verrückt, aber es ist kein Altar oder so. Ich, ich, es ist wie ein innerer Zwang. Ich bin sicher, es geht ihr auch so gut, aber ich habe die verrückte Vorstellung, dass irgendetwas Furchtbares passiert, wenn die Flammen erlöschen. Sam betrachtete schweigend die Fotografie. Mit inneren Zwängen kannte sie sich aus. Schweigend öffnete sie den Beutel und holte zwei Teelichter heraus. Sie zündete die beiden neuen Kerzen an den bereits brennenden an.
Sie sah Dick ernst an. ?Jetzt haben wir Zeit und du musst dir keine Sorgen machen.? Leise schloss sie die Tür. Dick half ihr, die zahlreichen Teelichter im Wohnraum zu verteilen. Draußen drückte bereits die Nacht gegen die Fenster. Die Teelichter verbreiteten ein warmes Licht. Sam schenkte noch einmal Rotwein nach. Langsam tranken sie ihre Gläser aus. Als Dick erneut nach der Flasche griff, hielt Sam ihn zurück.
?Bitte. Ein wenig Alkohol ist durchaus anregend,  ...
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©Barbara Nachtweg
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