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... schmecken so süß. Ich stehle ihre Lebenskraft. Jedes Mal, wenn ich meine Zähne in ihrem festen Muskelfleisch versenke, nehme ich ihre reine Energie auf. Mit jedem Bissen geht die Liebe ihrer Eltern auf mich über und wärmt mich von innen.?
Er schauderte. Verzückung spiegelte sich auf seinem Gesicht.
Sam hasste ihn. Zu sehr erinnerte sie seine Verzückung an ihre eigene Sehnsucht nach Liebe und Wärme. Er machte daraus etwas Widerwärtiges, etwas Schmutziges. Mit jedem Wort warf er mehr Dreck auf Sam's Seele. Sie fühlte sich krank und ausgelaugt. Ihre Beine wollten ihr Gewicht nicht mehr tragen. Heftig biss sie sich auf die Zunge. Der scharfe Schmerz half. Sam schrie ihn an. ?Halt dein dreckiges Maul.?
Summersby sprach weiter. ?Es ist wichtig, nur einen einzigen präzisen und tiefen Schnitt vorzunehmen. Zwischen zwei Rippen, nur so groß, dass ich mit Daumen und Zeigefinger hineingreifen kann. Mit meinen Fingern ertaste ich mein Ziel. Ich bin gut darin, Dinge zu finden. Das war ich schon immer. Selbst im Tod sträuben sie sich und überlassen mir ihren Schatz nur widerstrebend. Ich muss ziehen und ziehen ....? Mit Daumen und Zeigefinger griff er in die Luft.
Sam flüsterte matt ?Hör auf, hör auf.?
?Irgendwann geben alle auf, sie verlieren ihren letzten Kampf und ich entreiße ihnen ihren wertvollen Besitz. Dann hört allmählich das Bluten auf. Ich verlasse sie und nehme ein Bad. Das ist so stimulierend. Ich spüre, wie ihre Jugend durch meine Zellen strömt. Mit jedem Mal werde ich ein Stückchen mehr erhöht. Nicht mehr lange und ich werde unsterblich sein.?
Sam biss sich erneut auf die Zunge, bis sie Blut schmeckte.
?Du hast keine Zeit mehr, unsterblich zu werden. Ich werde dich töten.?
Schwer atmend tauchte Summersby aus den Tiefen seiner Phantasie auf und setzte alles auf eine Karte. ?Ich hab dich schon einmal überwältigt.? Drohend machte er einen Schritt auf sie zu.
?Ja, und du hättest es beenden sollen. Eine zweite Chance wirst du nicht bekommen. Verabschiede dich von deinem Lebenswerk.?
Während Summersby's entsetztes ?NEIN? durch den Keller hallte, packte Sam Danielles Bluse und stupste ihren Körper in die Wanne.

Sam erwachte aus einem entsetzlichen Albtraum. Wie eine Ertrinkende schwamm sie an die Oberfläche und löste sich aus der eisigen Umklammerung des Traumes. Das dämonische Lachen blieb in der Traumwelt zurück. Sam hielt die Augen geschlossen und genoss die Stille. Irgendetwas stank hier ganz erbärmlich.
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©Barbara Nachtweg
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