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... werden würde. Vielleicht würde sie Pferde züchten, oder Hunde. Auf jeden Fall etwas mit Tieren. Tiere waren ehrlich. Man bekam, was man sah. Vielleicht würde Benedict sich ihr anschließen. Sie waren beide vermögend genug, um sich ein sorgenfreies Leben zu gönnen.
Sam schwelgte weiter in Zukunftsplänen, als ihr plötzlich etwas auffiel. Sie blieb stehen und lauschte. Kein Vogelkonzert mehr. Es war totenstill im Wald. Sam sah sich aufmerksam um. Nichts zu sehen oder zu hören. Vielleicht streunte ein Fuchs oder ein anderes Raubtier durch den Wald.
Plötzlich erscholl dämonisches Gelächter in ihrem Kopf. Sam presste beide Hände gegen ihre Schläfen. Verzweiflung überfiel sie. Bis auf das Gelächter in ihren Albträumen hatte sie schon seit Jahren keinen ungebetenen Gast mehr in ihrem Kopf gehabt. Ausgerechnet jetzt.
Sam rannte blindlings los und verließ den Weg. Panisch rannte sie durch kniehohen Farn und Brennnessel, an knorrigen Baumstämmen vorbei. Sie erreichte eine Lichtung und blieb schwer atmend stehen. Das Gelächter in ihrem Kopf erstarb.
Ungläubig sah Sam sich um. Goldenes Licht fiel auf die ebene Fläche und erinnerte Sam an die Waldlichtung, auf der sie ihre Symbolia-Weihe empfangen hatte. Ihre Haut überzog sich mit Gänsehaut.
?Du bist verrückt? sprach sie halblaut zu sich selbst. In so einem Kaff würde kaum eine Satans-Sekte ihr Unwesen treiben. Außerdem sah diese Lichtung ganz anders aus. Kein Altar, dafür etwas anderes, sonderbares. Am Ende des gegenüberliegenden Halbkreises sah Sam mehrere viereckige Blumentöpfe, in denen wundervolle, blühende Rosen standen. Wer zum Teufel machte sich die Mühe, Blumen mitten in den Wald zu pflanzen. Die Rosen erblühten in den verschiedensten Farben. Rot, rosa, weiß, gelb - eine Blüte schöner als die andere. Sam machte einen zögernden Schritt auf sie zu. Unruhig betrachtete sie die undurchdringbare Dunkelheit hinter den Blumen.
Ich bin wirklich urlaubsreif, dachte Sam. Irgendwelche Jugendliche hatten sich hier wahrscheinlich einen romantischen Platz eingerichtet.
Sam erschrak, als sich in der Dunkelheit hinter den Pflanzenkübeln ein paar rote Augen öffneten. Sam meinte über ihnen gewaltige, gebogene Hörner ausmachen zu können - der Widdermann. Schreiend flog sie herum und stürzte den Weg zurück, den sie hergerannt war. Diesmal erscholl ein gewaltiges Geheul hinter ihr. Es kam nicht aus ihrem Kopf. Der Widdermann hatte sie gefunden. Sam rannte noch schneller.

Sam  ...
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©Barbara Nachtweg
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