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... einem roten und einem grünen Knopf endete.

Sam starrte in die milchige Flüssigkeit. Wie in Trance griff sie den schwarzen Kasten und drückte auf den grünen Knopf. Die Oberfläche der Flüssigkeit schlug sanfte Wellen. Sam nahm das leise Brummen eines Motors wahr. Angestrengt starrte sie weiter in den undurchsichtigen Inhalt der Wanne. Irgendetwas stieg aus dem Inneren hoch und näherte sich langsam der Oberfläche.
Sam war sich auf einmal gar nicht mehr sicher, ob sie sehen wollte, was jeden Moment die milchige Flüssigkeit durchdringen und sichtbar werden würde. Krampfhaft drückte sie weiter auf den grünen Knopf. ?Reiß dich zusammen.? Sie war es ihren Auftraggebern, den verschwundenen Kindern und Jessica schuldig. Ein dunkler Schatten tauchte dicht unter der Oberfläche auf.


Sam saß alleine am letzten Tisch des Speisesaales und stocherte lustlos in einer undefinierbaren Breipampe herum. Die üblichen Töne von klapperndem Geschirr, das leise Flüstern des rauhen Stoffes der Gefängniskleidung, wenn sich die Männer und Frauen bewegten, sowie leises Stimmengemurmel der Uniformierten bildeten eine träge Geräuschkulisse. ?Fehlt nur noch leise Aufzugmusik und die trügerische Idylle ist perfekt? dachte Sam.
Ihr Gespräch mit ihrem neuen ?Freund? war jetzt schon über fünf Tage her. Üblicherweise setzte Lapuente die Friedensstifternacht für den Freitag an, damit die Gefangenen zum Wochenende hin Ruhe gaben, wenn die Anzahl der Aufpasser um ein Drittel reduziert wurde. Außerdem war es unter den Frauen ein Running Gag, dass das Wachpersonal diesen Tag gewählt hatte, damit die Herren - entsprechend aufgeputscht - am Wochenende ihre Senoritas beglücken konnten. Sam erinnerte sich gut, an die voll besetzte Galerie und sie schmeckte brennende Magensäure, als sie an den am Pfeiler lehnenden Brutus dachte, der Gast auf ihrer Einweihungsparty gewesen war. Heute war Freitag und Sam schätzte, dass sie in dieser Nacht einen grundlegenden Schritt zur Verwirklichung ihres Planes gehen musste. In den vergangenen Tagen hatte sie aufmerksam die Gespräche der anderen Frauen belauscht, in denen sie ängstlich darüber diskutierten, wie bald das Wachpersonal auf die Idee kommen könnte, eigene Wärternächte einzuführen. Sam sonderte sich bewußt von ihren Leidensgenossinnen ab. Wenn es nach Sam's Willen ging, konnten Wärternächte ruhig in absehbarer Zeit stattfinden. Immerhin waren sie Teil ihres Plans. Irgendein idiotischer Wärter würde  ...
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©Barbara Nachtweg
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