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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... Schultern und rieb den glatten Stoff von Anitas Bluse, ihr war kalt. Die K√§lte schien im Inneren ihres K√∂rpers zu entstehen. Sie versuchte ein L√§cheln, als sie den rosagebl√ľmten Stoff von Anitas Bluse betrachtete. Sie spannte √ľber Sam's Busen und die gerafften √Ąrmel waren viel zu kurz. Auch die beigefarbene Faltenhose reichte Sam nur bis zur Wadenmitte. Sam sah auf ihre F√ľ√üe und wackelte mit den Zehen, die in bonbonpinken Ballerinas steckten. Ob man wohl wegen schlechter Kleidung nicht durch die Flughafenkontrollen kam?
Miguel hatte Sam's Gefängnisaufenthalt gut genutzt und ihr falsche Papiere besorgt. Offiziell hieß sie jetzt Belinda Hammersfield. Anitas Familie musste wirklich sehr wohlhabend sein. Der Privatjet gehörte ihrem Cousin, der die Maschine steuerte. Miguel saß neben ihm im Cockpit. Anita döste auf dem Sitz rechts von Sam. Die Kinder der beiden waren bei Anitas Schwester in Mexiko geblieben.

Sam betrachtete wieder die undurchdringliche Dunkelheit, die lautlos am Fenster vorbeiglitt. Sie steuerten Kalifornien an. Das Feriendomizil von Anitas verstorbenen Eltern. Anita hatte mit gl√§nzenden Augen von einem Haus mitten im Wald, abseits der Zivilisation, aber mit jedem erdenklichen Komfort, geschw√§rmt. Einsam, mit eigenem Weinberg, riesigen Rasenfl√§chen und einem See, der zum Baden und Angeln einlud. Hier sollte sich Sam von den Strapazen erholen. Miguel und Anita w√ľrden nur kurz bei Sam bleiben, bis sie sich eingew√∂hnt hatte, um dann zur√ľck nach Mexiko zu fliegen. In drei Wochen begannen die Schulferien und die gesamte Familie w√ľrde diese Zeit in Kalifornien verbringen.
Sam kam das Ganze wie ein Traum vor. Durfte sie tats√§chlich auf Normalit√§t und Frieden hoffen, nach allem, was hinter ihr lag? Sam lie√ü sich vom gleichm√§√üigen Dr√∂hnen der Motoren einlullen. Vielleicht eine Therapie, vielleicht eine Beichte, vielleicht ... vielleicht w√ľrde sie vergessen k√∂nnen.

Dank Miguels monatelanger Vorbereitung, hatten sie keine gr√∂√üeren Schwierigkeiten bei ihrer Ankunft. Sie landeten auf einem kleinen Privatflughafen und Sam's falsche Papiere hielten der oberfl√§chlichen √úberpr√ľfung stand.
Bald sa√üen sie in einem dunkelblauen Maverick und fuhren - laut Anitas eigenen Worten - dem Himmel entgegen. Anita plapperte pausenlos √ľber die sch√∂nen Tage, die sie und ihre Familie in diesem Haus verbracht hatten. Miguel sa√ü schweigend hinter dem Steuer.
Das Singen der Reifen auf dem Asphalt und Anitas Geplapper bef√∂rderten  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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