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... Miguel fuhr sich nur verlegen mit der Hand über den Nacken. ?Wir sehen uns gleich.?
Mit diesen Worten verließ er Sam. Sie sah ihm nach und hörte, wie er die Tür zu ihrem Wohnzimmer schloss. Sam betrachtete eine Tür, die zwischen zwei hellblauen Schränken in einen weiteren Raum führte. Neugierig stieß sie die Tür auf. Ihr eigenes Badezimmer. Sam kam sich vor, wie Cinderella.
Sie ging zum Himmelbett, drehte eine langsame Piourette und ließ sich auf die hellblaue Satindecke fallen. Mit ausgebreiteten Armen betrachtete sie den gazeartigen Stoff über ihrem Kopf. ?Ja, ich denke, hier lässt es sich aushalten.?

Sam saß gebeugt über einen Teller Spaghetti mit Tomatensoße in der Küche. Unbehagliches Schweigen hatte sich zwischen Miguel, Anita und ihr breit gemacht. Dies war nicht die gefräßige Stille, die bei einer gemeinsamen Mahlzeit entstand. Sam's Spaghetti schienen in ihrem Mund aufzuquellen. Verärgert ließ sie ihr Besteck auf den Teller fallen. Sie sah Miguel an. ?Was ist hier los??
Miguel schien nur auf ein Stichwort gewartet zu haben. Er hörte auf, lustlos in seinem Essen herumzustochern und sah Sam ernst an. ?Gut, dass du fragst. Wir müssen ein paar Dinge besprechen.?
Anita sah ihn scharf an. ?Miguel!?
Miguel wischte sich mit seiner weißen Stoffserviette heftig über den Mund. ?Ach, hör doch auf Anita. Dieser Schmusekurs ist eine einzige Farce. Wem willst du denn hier etwas vormachen, dir, mir ...? Er schob sein Kinn in Sam's Richtung. ?... ihr??
Anita erhob sich wütend von ihrem Stuhl. ?Du weißt genau, dass sie es war, die die Ehre deiner Kinder verteidigt hat. Etwas, zu dem du nicht im Stande gewesen bist. Wo warst du, als dein schmieriger Bruder sich an meinen Kindern vergangen hat? Wo warst du? Hast du weggesehen und es ignoriert??
Sam sah verständnislos zwischen den beiden hin und her.
Miguel erhob sich und trat so heftig vom Tisch zurück, dass sein Stuhl hinter ihm klappernd zu Boden fiel. Er schrie Anita an. ?Deine Kinder? Es sind auch meine Kinder. Ich würde mein Leben für sie geben, das weißt du genau.? Zornig und zutiefst verletzt sah er Anita vorwurfsvoll an.
Anita warf ihre Serviette schwungvoll auf ihre Spaghettis und funkelte Miguel an. ?Es war dein Bruder, Miguel, dein Bruder.? Sie senkte den Kopf und sprach mit kaum vernehmbarer Stimme. ?Das gleiche widerliche Blut fließt auch durch deine Adern.?
Miguels Gesicht verzog sich, wie unter einem heftigen Schlag. ?Du weißt ja nicht, was du sagst  ...
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©Barbara Nachtweg
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