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Roman

 
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3. Kapitel 3
4. Kapitel 4
5. Kapitel 5
6. Kapitel 6
7. Kapitel 7
8. Kapitel 8
9. Kapitel 9
10. Kapitel 10
11. Kapitel 11
12. Kapitel 12
13. Kapitel 13
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17. Kapitel 17
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19. Kapitel 19
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... geworden. Mit einem schrillen Schrei warf sich Sam gegen die Äste und kämpfte sich verbissen weiter durch. Wie ein Roboter setzte sie einen Fuß vor den anderen. So nah am Ziel, nur noch wenige Meter. Endlich stolperte sie aus dem Wald auf einen breiten Feldweg.
Hektisch sah sie nach links und rechts. Kein Auto, keine Anita. Sam ließ sich fallen. Brutus hatte gelogen. Erschöpft blieb sie liegen. Sollten die Wärter sie hier doch finden und zurück bringen.

Sam hörte Holz brechen. Ob der Scheiß-Wald sie nun holen würde? Sie hob den Kopf. In der Dunkelheit flammten Scheinwerfer auf. Müde blickte sie den Lichtern entgegen. Wahrscheinlich hatte Brutus sie an jemanden verpfiffen, der schnell zu der angegebenen Stelle gefahren war, um Sam einzusammeln.
Sam schloss die Augen, als das Auto kurz vor ihr hielt. Sie spürte, wie sie von Händen herumgerollt wurde. Sie schlug die Augen auf und sah in Miguels Gesicht.
?Sie lebt? rief er. Anitas sanfte Augen blickten über Miguels Schulter herab auf Sam.
Sam hieß die nahende Ohnmacht willkommen und gab sich deren Schwärze hin.


Kapitel 10


Sam's Schrei hallte schrill von den Wänden zurück. Wimmernd umschlang Sam ihren Körper. Schuldgefühle drückten zentnerschwer gegen ihren Nacken. Sie fühlte sich außer Stande, den Kopf zu heben.
?Ich habe versagt, wie ich bei Jessica versagt habe.? Sam's ganzer Körper zitterte, wie unter Krämpfen. Danielle und all die anderen. Sam schämte sich für ihre Überheblichkeit. Obwohl Danielles Fall keinerlei Hinweise auf ihren Entführer hergab, hatte Sam es nie aufgegeben, weiter nach Hinweisen und Details zu suchen. Erst über drei Jahre nach Danielles Entführung war Sam von einer Gruppe von Eltern beauftragt worden, deren Kinder zu suchen. Die Gruppe hatte sich in einem Internetforum für Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen.
Sam's Mitarbeiterstab hatte behutsam den Kontakt hergestellt und mit einer ersten, vorsichtigen Befragung begonnen. Sam's rechte Hand traf sich mit der Elterngruppe. Bei diesem ersten Treffen hatten sie stockend über eine einzige Gemeinsamkeit berichtet, den Aufenthalt in Italien. Mit dieser dürftigen Information hatte Sam fast drei Monate aufwenden müssen, um detaillierte Berichte der letzten zwei Jahre aller sieben Familien zusammenzutragen und miteinander zu vergleichen. Die Schaufenster von Summersby's Laden waren vor allen Dingen den Vätern nicht in Erinnerung geblieben. Also dauerte es drei weitere Monate, bis das Ergebnis,  ...
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©Barbara Nachtweg
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