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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... grausamen Werke Summersby in seinem Keller schuf. Ihre Muskeln und Sehnen knackten, als sie sich zitternd umdrehte und ein zwei Schritte nach vorne, zwischen die aufgereihten M├Ądchen und Jungen trat. Sam fiel auf die Knie und schrie ihr Entsetzen und ihre Verzweiflung gegen den k├╝nstlichen Nachthimmel des Gew├Âlbes. ├ťberall um sie herum erscholl eine Kaskade d├Ąmonischen Gel├Ąchters und hallte laut von den┬á W├Ąnden zur├╝ck.


Sam stand in ihrer Zelle und pr├╝fte ihr Gesicht im Spiegel. Langsam zog sie den Lipgloss ├╝ber ihre Lippen. Bald w├╝rde sie in Lapuente B├╝ro sein. Ob sie es schaffen w├╝rde, ihn zu t├Âten? Sam war unsicher. Immerhin war ihr erster Mord eine spontane Tat gewesen - ein guter Anwalt h├Ątte wahrscheinlich f├╝r Mord im Affekt pl├Ądiert - das hier war eine v├Âllig andere Nummer. Ein geplanter Mord, der Sam einen Vorteil - Freiheit - bringen w├╝rde. Da w├╝rde ein noch so wohlwollend gestimmter Richter kaum mildernde Umst├Ąnde gelten lassen.
Sie stand auf der Schwelle zu einem neuen Leben, einer neuen Identit├Ąt. Sam versuchte, im Spiegelbild ihrer Augen zu lesen, ob sie bereit war, das Leben einer von der braven Gesellschaft versto├čenen Frau zu f├╝hren.
Sie presste die Lippen zusammen und sp├╝rte die cremige Konsistenz des Lipglosses. Heftig wischte sie ihn mit den Fingern herunter.
Was bildete sie sich eigentlich ein? Dass sie fast ein Jahr Gef├Ąngnis zu einer harten, berechnenden Killerin ohne Gewissen gemacht hatte? Vielleicht war das alles keine gute Idee. Zweifelnd und aufgew├╝hlt schritt sie durch den engen Raum.
?Alles in Ordnung?? Brutus lehnte im Rahmen und sah Sam an.
?H├Âr zu, vielleicht sollten wir das Ganze lassen. Sorg daf├╝r, dass mir ein ordentlicher Prozess gemacht wird. Ich hab glaub ich ganz gute Chancen, mit einer milden Strafe davon zu kommen. Vielleicht rechnen sie mir sogar die Monate an, die ich hier schon eingesessen habe ...? Sam verstummte nach diesem hastig hervorgesto├čenen Vortrag.
Brutus musterte sie schweigend.
Sie setzte sich auf ihre Pritsche und fuhr sich mit allen zehn Fingern durch ihre Lockenm├Ąhne.
?Sam. Du hast einen Schwur geleistet. Willst du wirklich Jessicas Andenken in den Schmutz ziehen? Lapuente ist ein Schwein. Er hat viele Menschenleben auf dem Gewissen.?
Sam funkelte ihn erbost an. ?Dann leg du ihn doch um.?
Brutus ging vor Sam in die Knie. Er umfasste ihr Gesicht mit seinen H├Ąnden. ?Wenn du es nicht schaffst, dann schafft es niemand. Lapuente wird die ├ťberwachungskameras  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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