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... hast du mir das nicht schon früher gesagt??
?Ha, damit du Lapuente mit einem fröhlichen Lächeln im Gesicht begegnest? Zwei Meter über dem Boden durch den Knast schwebst oder dir solange Gedanken machst, bis alles total schief geht??
Sam schmollte, konnte aber nicht wirklich verärgert sein. Zu fantastisch war die Aussicht auf Freiheit, die zum Greifen nahe vor ihr lag. ?Meine Aufzeichnungen??
?Hab ich persönlich an ein von Anita benanntes Postfach gesendet.?
?Meine Gefängnisakte??
?Wird einem hungrigen Virus zum Opfer fallen.? Er strich sich mit der Hand über seinen glatten Schädel. ?Haben wir einen Deal??
Sam griff schwungvoll die gefüllten Gläser vom Tisch. ?Ja, wir haben einen Deal.? Sie stieß ihr Glas gegen seins und angelte nach dem Salzstreuer. Mit dem Glas in der einen und der Zitronenscheibe in der anderen Hand sah sie Brutus erwartungsfroh an.
Er beugte sich zu ihr und fixierte ihren Blick mit seinen eisblauen Augen. Sam stutzte, die Farbe schien dunkler als sonst. Sie erinnerte sich, dass sie diesen Farbton ein einziges Mal bemerkt hatte. Als er ihr zutiefst verärgert nach ihrer Auftaktshow zu Leibe gerückt war, um die Gründe ihres Handelns herauszufinden. Hatte sie ihn jetzt auch verärgert?
Brutus sonst so dunkle und rostige Stimme klang erstaunlich weich, als er seine Worte mit langsamer Bedächtigkeit sprach. ?Einen Deal muss man besiegeln.? Mit diesen Worten nahm er Sam's Hand, die die Zitronenscheibe hielt und führte sie an seine Lippen. Er sah Sam unverwandt an, während er ihr das Salz von der Haut leckte.

Sam sah zu, wie er den Tequilla trank und in Seelenruhe an der Zitronenscheibe saugte. Ihr rauschte das Blut in den Ohren und ihr Atem ging schneller. Sie war eine gesunde Frau und ihr Körper reagierte völlig natürlich. Trotzdem schämte sie sich, dass gerade Brutus diese Gefühle in ihr wachrief. Ausgerechnet er. Aber unter den Blinden ist der Einäugige König. Sam betrachtete es rein pragmatisch. Weder einen Gefangenen, andere Gefängniswärter noch den schmierigen Lapuente würde sie Brutus vorziehen. Sam lachte leise. Der picklige Arzt von der Krankenstation war noch im Angebot. Doch seit Sam ihm die Spritze in den Hals gerammt hatte, weigerte er sich, ihr auch nur eine Kopfschmerztablette auszuhändigen. Also war Brutus wohl die beste Wahl. Und ein wenig Entspannung bevor es Freitagnacht losging würde zumindest dafür sorgen, dass Sam noch einige Stunden Schlaf finden würde.
Sam schwang ihr  ...
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©Barbara Nachtweg
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