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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... Der nasskalte Raum war selbst zur Mittagszeit nur in diffuses Licht getaucht. Zus√§tzliche Lichtquellen konnten sich die Frauen durch das Entz√ľnden von an den W√§nden angebrachten Pechfackeln schaffen. Diese mussten von den W√§rtern entz√ľndet werden. Die Fackeln waren so hoch oben angebracht, dass sie nur von der rundumlaufenden Galerie, zu der die Frauen keinen Zutritt hatten, entfacht werden konnten. Der Raum bot diverse Nischen, die in dickes Felsgestein gehauen waren. Am Ende befand sich die gr√∂√üte Nische, in der die Sammelduschen der Frauen untergebracht waren. In einer Ecke des Raumes waren alte Holzst√ľhle √ľbereinander gestapelt, die neben den kalten Felsvorspr√ľngen den Frauen Sitzgelegenheiten boten. Drei dicke Stahltr√§ger waren im Abstand von 6 Metern aufgestellt worden, die das schwere Deckengew√∂lbe nachtr√§glich abst√ľtzten.
In diesem Raum verbrachten die Frauen den Großteil ihres Gefängnisalltages. Dabei wurden sie oft von der Galerie durch die Uniformierten begafft und Sam kam sich anfangs vor wie ein seltenes Tier in einem Zoo.
Besonders beliebt waren die Plätze bei den Uniformierten, wenn Lapuente seine wöchentliche Friedenstifter-Nacht abhielt. Sam erinnerte sich noch gut an ihren ersten Einsatz als Friedensstifterin, sie hatte danach fast vier Wochen auf der Krankenstation des Gefängnisses zugebracht.

Sam wurde von zwei Wärtern aus dem Schlaf gerissen, es war kurz nach Mitternacht, und mit 7 anderen Frauen in den Gemeinschaftsraum gebracht. Unter den Augen von 3 bewaffneten Wärtern mussten sie sich vollständig entkleiden und duschen.
Die Frauen standen dichtgedr√§ngt und zitternd in der Mitte des Gemeinschaftsraumes. Sam sah die Panik in den Gesichtern der anderen Frauen und fl√ľsterte einer neben ihr schlotternden Mexikanerin zu. ?Was passiert hier??
Die Frau raunte ihr hektisch zu. ?Sie lassen jetzt 40 Gefangene auf uns los. 5 M√§nner f√ľr jede Frau.?
Sam's Augen weiteten sich. ?Wieso f√ľnf??
Das Gesicht der Frau war eine Maske der Angst. ?Weil dieses Schwein Lapuente der Meinung ist, dass ein Friedensstifter f√ľnf M√§nner gleichzeitig versorgen kann.?
Sam umschloss mit ihren klammen Fingern die kalte Haut des Oberarms der Mexikanerin. Diese rollte entnervt mit den Augen. ?Du kannst es zweien mit den H√§nden besorgen, einer steckt ihn dir in den Mund und wie viele L√∂cher du dann noch frei hast, wei√üt du selber. Benimm dich gut und mach keinen √Ąrger, dann kommst du mit ein paar blauen Flecken davon.?
Die  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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