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... war verschlossen. Sam seufzte, wäre ja auch zu schön gewesen. Sie betrachtete das Schloss eingehender. Es handelte sich um ein Sicherheitsschloss einer deutschen Firma, namens Dom. Deutsche Qualitätsarbeit, verdammt.
Sam holte den Stuhl und stellte ihn vor die Tür. Sie setzte sich und zog den schwarzen Cowboystiefel von ihrem rechten Fuß. Stirnrunzelnd betrachtete sie den Stiefelabsatz und schob die Gummikappe zur Seite. In dem darunter liegenden Hohlraum befand sich Sam's Schlüsselbesteck, zwei dünne Metallstifte, jeder in der Mitte mit einem winzigen Scharnier versehen, damit man sie zusammenklappen und in den Absatzhohlraum stecken konnte. Jeweils ein Ende war wie ein kleiner Spatel plattgeklopft, die anderen Enden gingen in filigrane Haken über.
Sam nahm ihr Werkzeug an sich und zog den Stiefel wieder an. Sie setzte sich rittlings auf den Stuhl und begann, mit konzentrierter Miene den innenliegenden Mechanismus des Türschlosses zu erforschen. Wie gut, dass sie in Mexiko genug Spezialisten kennen gelernt hatte, deren zweifelhafte Talente sie sich in sauer verdienten Unterweisungsstunden angeeignet hatte. Sie war bei namhaften mexikanischen Einbrechern, Auftragskillern und Trickbetrügern in die Lehre gegangen. Sam war eine eifrige und wissbegierige Schülerin gewesen. Wehmütig dachte sie an diese Zeit zurück. Obwohl es sich um harte Monate gehandelt hatte, war es nicht Sam's schlechteste Zeit gewesen. Immerhin hatte sie viel gelernt. Sam schloss die Augen, um all ihre Sinne auf das Ertasten des Schließmechanismus zu konzentrieren.

Kapitel 5



Ihre Gedanken glitten 7 Jahre zurück in die kalten Mauern des mexikanischen Gefängnisses. Sie sah den großen Gemeinschaftsraum der Frauen, der sich im Keller des Knastes befand. Er hatte auf Sam immer wie ein Kerker aus dem Mittelalter gewirkt.
Durch die vier vergitterten Oberlichter verirrte sich nur selten ein Sonnenstrahl. Die alten Mauern schienen den Angstschweiß und die Verzweiflung unzähliger Gefangener auszuschwitzen. Dieser wiederlich saure Geruch paarte sich mit modriger Fäulnis zu einem Cocktail, der in der Nase juckte und sich als übler Geschmack auf die Zunge legte. Der nasskalte Raum war selbst zur Mittagszeit nur in diffuses Licht getaucht. Zusätzliche Lichtquellen konnten sich die Frauen durch das Entzünden von an den Wänden angebrachten Pechfackeln schaffen. Diese mussten von den Wärtern entzündet werden. Die Fackeln waren so hoch oben angebracht, dass sie nur von der rundumlaufenden Galerie,  ...
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