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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... dreimal gegen die T√ľr. ?Danken werde ich Ihnen, wenn Sie frei sind.?
Mit diesen Worten trat sie durch die von Maria ge√∂ffnete T√ľr. Sam legte den Kopf in den Nacken und blies mit vorgeschobener Unterlippe ihren Atem gegen ihre Stirn. Ihre Situation hatte eine unvorhersehbare Wendung genommen. Ob es das Schicksal doch noch gut mit ihr meinen w√ľrde?


Mit einem unspektakulären Ruck gaben die Kabelbinder nach und Sam's rechte Hand schlug schmerzhaft gegen den Betonboden des Kellers.
Sam stie√ü ein hartes, triumphierendes ?Ja? in die Stille ihres Gef√§ngnisses. Das gute alte Schicksal, hier war es wieder und hatte Sam in die verschiedensten Gef√ľhlsstrudel gerissen. Als Sam schon nicht mehr glaubte, √ľberhaupt etwas mit der Klinge gegen das strapazierf√§hige Plastik der Kabelbinder auszurichten, da hatte ihr das Schicksal eine lange Nase gedreht und ihr gezeigt, dass sie mal wieder auf dem Holzweg war und gar nichts wu√üte.
Manchmal dachte Sam, es könnte vielleicht doch einen Gott und einen Teufel geben und beide machten sich einen Spaß daraus, Sam wie einen Spielball hin und her zu stoßen. Beide unsicher, ob Sam nun eher zur hellen oder eher zur dunklen Seite gehöre. Wahrscheinlich befand sie sich im grauen Niemandsland und keine der beiden Seiten hatte ein ausgeprägtes Interesse an ihrer Person und an dem, was sie tat.
Aber f√ľr religi√∂sen Sinn oder Unsinn fehlte ihr jetzt die Zeit. Sam drehte sich auf ihre Knie und st√ľtzte sich ab. Sie verlagerte ihr Gewicht auf die F√ľ√üe und setzte sich auf den Stuhl. Bei dieser Gelegenheit betrachtete sie die Schnitte an ihrer rechten Hand, bis auf ein zwei Schnitte waren alle oberfl√§chig und bluteten kaum noch. Jetzt nur noch die Fu√üfesseln. Das Seil war dick und sah stabil aus. Beim Versuch, die Knoten zu l√∂sen, brach sie sich einen Fingernagel ab. Die Knoten waren zu fest, als dass sie sie mit den H√§nden h√§tte l√∂sen k√∂nnen. Sam sah hinunter zu der Klinge, die ihr schon bei den Kabelbindern hilfreiche Dienste geleistet hatte. In Gedanken schalt sie sich, dass sie die Klinge nicht in ihre Hosentasche gesteckt hatte, so h√§tte sie sich ein erneutes Niederlegen und das Angeln nach der Klinge ersparen k√∂nnen. Aber ihre Euphorie war einfach zu gro√ü gewesen. Die Frage war nur, ob sie sich solche emotionalen Fehler auf Dauer leisten konnte.
Mit befreiten H√§nden erwies sich die Prozedur als l√§cherlich einfach und Sam sa√ü nach kurzer Zeit vorn√ľbergebeugt auf ihrem Stuhl und bearbeitete die  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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