Schmökerstube ebooks4free Literaturagentur und Onlineverlag
 
Neuerscheinungen:
per eMail benachrichtigen:
eMail:

Showtime

eBooks, Romane, Kurzromane,
Kurzgeschichten & Sachtexte hier
vollständig online lesen.

Roman

 
1. Kapitel 1
2. Kapitel 2
3. Kapitel 3
4. Kapitel 4
5. Kapitel 5
6. Kapitel 6
7. Kapitel 7
8. Kapitel 8
9. Kapitel 9
10. Kapitel 10
11. Kapitel 11
12. Kapitel 12
13. Kapitel 13
14. Kapitel 14
15. Kapitel 15
16. Kapitel 16
17. Kapitel 17
18. Kapitel 18
19. Kapitel 19
20. Kapitel 20
Spannungskurve: Lesen & bewerten
Wertung der anderen Leser:
Spannungskurve
Anzahl Leser
zu wenig Daten
Leserwertung
53 % gelesen
 
 
... Patenonkel traf früh am nächsten Morgen ein. Sam mochte ihn nicht. Er war groß, schmal, fast hager und erinnerte sie mit seinen langen, schlaksigen Gliedmaßen an Lapuente. Sam schätzte ihn auf Anfang, Mitte 30. Der Hinterkopf seines kahlen Schädels wurde von einem Kranz dünner, blonder Haare eingerahmt, die er zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte. Das Haar war stumpf und sah aus, als ob Mäuse an den Enden geknabbert hätten. Er hatte die gleiche fahle Gesichtsfarbe wie Tamara. Wahrscheinlich verbrachte er sein ganzes Leben vor einem leuchtenden Bildschirm und setzte sich nie dem Tageslicht aus. Neben engstehenden, stechenden Augen beherrschte vor allen Dingen seine schmale, gebogene Nase sein Gesicht. Sie sah aus, wie der scharfe Schnabel eines Adlers. Die Spitze zitterte leicht, wenn er sprach.
Seine Stimme war leise und piepsig, als ob er es nicht gewohnt sei, sie häufig zu benutzen. So wunderte es Sam überhaupt nicht, dass ein Gespräch mit ihm sich als sehr einsilbig gestaltete. Dafür plapperte Anita ununterbrochen und Sam war froh, dass Anita genug Worte pro Minute abfeuerte, dass es für alle drei reichte.
Nach einer gemeinsamen Tasse Kaffee trug Benedict, Tamaras Onkel, drei riesige silberne Rimowa-Koffer ins Haus. Sam sah, wie Benedict den ersten die Treppe hoch in ihr Zimmer wuchtete. Sam beeilte sich, die restlichen Koffer nach oben zu bringen. Sie fürchtete, dass Benedict, der scheinbar nur über die nötige Kraft verfügte, die Knöpfe auf einer Tastatur hinunterzudrücken, unter der Last zusammenbrechen könnte.
Als Benedict begann, allerlei technisches Gerät miteinander zu verkabeln und funktionstüchtig zu machen, vollzog sich eine wundersame Verwandlung.
Mit zwischen den Lippen hervorschauender Zungenspitze, gerötetem Gesicht und funkelnden Augen tänzelte er elegant zwischen den Gerätschaften herum. Er bewegte sich sicher und behende. Seine Finger flogen so schnell über die Tastatur, dass Sam vom bloßen Zusehen schwindelig wurde.
Als Benedict mit dem Ergebnis zufrieden war, strich er zärtlich über den 20 Zoll Flachbildschirm, der auf Sam's Wohnzimmertisch stand. Ein Seufzer kam über seine Lippen. ?Schön.?
Sam lehnte im Türrahmen und sah ihn amüsiert an. Ein richtiger Freak.
Er bedeutete Sam, neben ihm Platz zu nehmen. Gemeinsam starrten sie auf den dunklen Bildschirm. Ihre Umrisse spiegelten sich in der glatten Oberfläche.
Ohne Sam anzusehen, sprach er sie leise an. ?Werden Sie Tamara zurück bringen??
Sam  ...
Seite: 105 von 197
©Barbara Nachtweg
  « zurück blättern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair:
Diese Seite hat mir sehr gut gefallen - weiter lesen »
...war OK - weiter lesen »
...sollte überarbeitet werden - weiter lesen »
Registrierter Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU

Gesamtkatalog hier
durchsuchen




Amazon: Bücher und mehr



Druckansicht

Sie sind nicht berechtigt, Inhalte dieser Seite zu kopieren, zu verkaufen oder anderweitig zu verwerten.
Das Copyright (c) liegt beim jeweiligen Autor oder bei TD-Software


Webdesign & Onlineshops  -  Altenberg Kurort Kipsdorf -  Altenberg Ferienwohnungen Erzgebirge
Impressum | Datenschutz
Webdesign, Hosting und it-Software-Entwicklung durch TD-Software - 01773 Altenberg OT Kipsdorf (Sachsen, Erzgebirge) - Altenberger Str. 31