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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... Frau musterte abschätzend Sam's nackten Körper. ?Du wirst heute nichts zu lachen haben, Frischfleisch reißen sich immer die Brutalos unter den Nagel.?
Sam sah hoch zur Galerie, auf der sich mindestens 10 Uniformierte dr√§ngten. Sie feixten und machten anz√ľgliche Gesten in Richtung der Frauen. Nackte Wut breitete sich in Sam aus und w√§rmte ihren zitternden K√∂rper von innen. W√ľtend trat sie von einem Bein auf das andere.
Angewidert sah sie die Gruppe von Frauen an, die sich wie eine Herde √§ngstlicher Schafe dicht aneinander dr√§ngten. Stolz hob sie den Kopf. Mit diesen feigen Kreaturen verband sie nichts. Um sich auch optisch von ihnen zu distanzieren, trat Sam einen Schritt zur Seite. Sie w√ľrde es den M√§nnern nicht leicht machen und auf keinen Fall wollte sie hier Frieden stiften. Im Gegenteil, sie w√ľrde so lange Gewalt austeilen, wie sie nur konnte.

Die T√ľr zum Gemeinschaftsraum wurde aufgesto√üen. Sam funkelte die eintretenden M√§nner w√ľtend an. 40 Insassen in der gleichen dunkelgrauen Kleidung, die Sam sonst trug, betraten den Raum. Begleitet wurden sie von dem Computerfreak und dem Oberaufseher, den alle nur Muerte (mex. Tod) nannten, weil er aussah, als ob er mit einem einzigen Schlag einen ausgewachsenen Ochsen t√∂ten k√∂nnte. Seine dunkelblaue Uniform spannte √ľber seinen gewaltigen Oberarmen, sein breiter R√ľcken erinnerte an einen Preisboxer der Schwergewichtsklasse. An den schmalen H√ľften trug er einen Schlagstock und Elektroschocker.
Muerte trat vor die M√§nner und sah auf seine Armbanduhr. ?Ihr habt 2 Minuten, um euch aufzuteilen. Los.? Er dr√ľckte auf einen Knopf seiner Uhr und trat zu dem Computerfreak an den Rand. Beil√§ufig musterte er Sam, sein Gesicht wirkte wie aus Marmor gehauen, keine Gef√ľhlsregung. Sam h√∂rte das einsetzende Gemurmel von 40 M√§nnerstimmen. Sie kam sich vor, wie auf dem Viehmarkt.
Eine Gruppe von f√ľnf besonders finster dreinblickenden M√§nnern stand abseits und starrte sie an. Sam warf ihnen stechende Blicke zu. Von diesen M√§nnern waren zwei auff√§llig t√§towiert. Die dunklen Muster konnte Sam auf ihren Unterarmen und auch am Hals erkennen. Die restlichen drei trugen t√§towierte Tr√§nen im Gesicht. Sam erinnerte sich dunkel an ein Gespr√§ch mit Jo. Hatte er nicht √ľber eine brutale mexikanische Gang gesprochen, deren Mitglieder f√ľr jeden get√∂teten Menschen eine Tr√§ne im Gesicht trugen. Sam fr√∂stelte, alleine bei zweien konnte sie aus ihrer Position mindestens drei dunkle Tr√§nen pro Wange  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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