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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... freigegeben wurde. Zum einen hatte Miguel dieses Gef√§ngnis ausgew√§hlt, weil der Direktor ein landesweit bekanntes korruptes Schwein sei, zum einen, weil allseits bekannt war, dass es ausgesprochen hart in diesem Laden zuginge und das gerade die Frauen dort nicht viel zu lachen h√§tten. Den Spitznamen des Direktors fl√ľsterten alle nur hinter vorgehaltener Hand, La Mortida, das Schmiergeld.
Als Sam ansetzte, um zu protestieren, schnitt ihr Miguel das Wort ab. Er habe nach au√üen hin glaubhaft machen m√ľssen, dass er ihr etwas schlimmeres als den Tod antun k√∂nne, das sei er seinem Ruf als knallharter Vorgesetzter schuldig gewesen. Er schloss seinen hektischen Vortrag mit den Worten ?So l√§uft das hier in Mexiko. So, wie du aussiehst, wirst du schon klarkommen. Lass dich v√∂geln und biete deinen K√∂rper den M√§nnern an, die dir in deiner Situation n√ľtzen k√∂nnen. Halt durch, Anita und ich kaufen dich so schnell frei, wie es geht.?
Sam schnippte die gerauchte Zigarette mit ihren Fingern weg. ?Wäre nicht das erste mal, dass mein Körper mein einziges Kapital ist.?
Miguel fingerte nervös ein zylindrisches Röhrchen aus seiner Hosentasche. Er hielt Sam das silberne Ding hin.
?Hier, das wird dir die ersten Tage leichter machen. Da sind zwei 50 Dollarscheine drin.?

Sam betrachtete das silberne R√∂hrchen. Es lief an einem Ende schmal zu, mit einer abgerundeten Spitze. Am anderen Ende befand sich eine ca. 20 cm lange d√ľnne Schnur. Sam d√§mmerte es. ?Verr√§tst du mir bitte, wo ich das verstecken soll?? Sie sah Miguel w√ľtend an.
Miguel zuckte gleichm√ľtig mit den Schultern. ?Routinem√§√üig werden nur die K√∂rper√∂ffnungen untersucht, die bei M√§nnern und Frauen gleich sind. Also solltest du eine K√∂rper√∂ffnung w√§hlen, die ein Mann nicht hat.?
Sam sah ihn entr√ľstet an. Miguel angelt einen Kugelschreiber aus der Brusttasche und hielt ihn Sam hin. ?Schieb es so weit rein, wie es geht. Wenn du die Routinedurchsuchung hinter dich gebracht hast, hat man dir auch die Gef√§ngniskleidung ausgeh√§ndigt. Hol das Ding raus und verstau es in der Hosentasche, dann d√ľrfte nichts schief gehen.?
Sam funkelte Miguel w√ľtend an, dieser erwiderte gleichm√ľtig ihren Blick, ohne auch nur eine Gef√ľhlsregung zu zeigen.
?Willst du mir etwa dabei zusehen?? giftete Sam ihn an.
Miguel drehte sich wortlos um und setzte sich hinter das Steuer. Sam sah ungl√§ubig das silberne Ding und den Kugelschreiber an. Ihr Blick fiel auf ihre durch eine Kette verbundenen F√ľ√üe.
?Mach  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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