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Roman

 
1. Kapitel 1
2. Kapitel 2
3. Kapitel 3
4. Kapitel 4
5. Kapitel 5
6. Kapitel 6
7. Kapitel 7
8. Kapitel 8
9. Kapitel 9
10. Kapitel 10
11. Kapitel 11
12. Kapitel 12
13. Kapitel 13
14. Kapitel 14
15. Kapitel 15
16. Kapitel 16
17. Kapitel 17
18. Kapitel 18
19. Kapitel 19
20. Kapitel 20
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... darf. Die Lebensmitteleinkäufe gehen auf meine Rechnung. Einverstanden??
?Einverstanden.? Er lächelte seelig. ?Man, die werden sich das Maul zerreißen, wenn sie uns beide sehen.?
?Eine Sache wäre da noch.? Sam stand auf und drückte ihm seine Kaffeetasse in die Hand. ?Ich schlafe mit niemandem unter einem Dach, mit dem ich nicht per du bin. Nennen Sie mich Linda.? Sie stieß ihre Tasse gegen seine.
?OK Linda, ich bin Dick.?
Sam grinste. ?Stimmt ja gar nicht.? Sie nahm sein Gesicht in beide Hände und küsste ihn fest auf den Mund. ?So, das hätten wir. Hilfst du mir bei meinen Sachen?? Sie wandte sich Richtung Ausgang. Als er ihr nicht folgte, sah sie zurück. ?Dick??
Dick stand immer noch wie angewurzelt in der Küche und strich sich mit den Fingern über seine Lippen.
?Di-i-ck??
Er sah sie mit dümmlichem Gesichtsausdruck an. Er schien mit seinen Gedanken ganz woanders, weit fort. ?Hm??
?Ich hab zwei Reisetaschen im Auto, hilfst du mir??
?Oh, ja, selbstverständlich.? Er stolperte auf Sam zu und blieb mit seinem Fuß im Gestänge des Plastikstuhls hängen.
Sam grinste, das würde ein netter Urlaubsauftakt werden. Wann Dick wohl das letzte Mal mit einer Frau zusammen gewesen war? Wenn er genauso ausgehungert war, wie Sam, dann würden verheißungsvolle Tage - und Nächte - auf sie warten.


Kapitel 17


Summersby jaulte und zog mit beiden Händen am Griff des Skalpells. Sam riss den Infusionsständer an sich, mit dem Summersby sie unter Wasser gedrückt hatte. Das Ding kam in den letzten Stunden häufig zum Einsatz. Sie erhob sich und schrie vor Schmerz. Ihr geschundener Rücken fühlte sich an, als ob mehrere Messer im Lendenbereich in sie gerammt würden. Sie schwang den Infusionsständer wie eine Keule und ließ ihn gegen Summersby's Kopf klatschen. Mit einem leisen ?Uff? kippte er bewusstlos zur Seite.
Sam sank auf die Knie und begann zu husten und zu würgen. Das nasse Haar hing ihr in dicken Strähnen vor den Augen. Durch diesen Vorhang starrte sie Summersby hasserfüllt an. Sein Gesicht und seine Hände sahen aus, als ob sie vor kurzem eingefroren gewesen wären. Hellrot und rissig war seine Haut, wo sie mit der trüben Brühe in Kontakt gekommen war. Sam eilte in die Küche, sie zog ein Messer aus der Besteckschublade und riss die Tür zur Besenkammer auf. Sie zog das Kabel des Staubsaugers bis zum Anschlag hinaus und trennte es mit der Messerklinge ab. Sie rannte ins Badezimmer. Summersby lag noch immer reglos auf dem Boden. Sam  ...
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©Barbara Nachtweg
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