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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenj├Ąger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die K├Ânigin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf├╝hrer
Die Krankheit der G├Âtter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschw├Ârer
Der neue Glaube und ein gro├čes Fest
Der Kuss
Die k├Ąmpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer Äera
Die Entf├╝hrung
Unerwartete Hilfe
In der W├╝ste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartn├Ąckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... Nefer mußte ihm ein paar Sachen abnehmen, da er sie alleine gar nicht tragen konnte. Da gab es ein Paar dicke bequem aussehende Binsenmatten für die Übernachtungen auf dem Schiff, getrocknete und gesalzene Fische, Früchte und Brot als Wegzehrung, einige Schläuche mit Wasser und ein paar versiegelte Krüge mit Bier. Sogar an Kleider und Kosmetik hatte er gedacht und Nefer dachte mit Erleichterung, daß sie nun bald das verdreckte, halb zerrissene Gewand loswerden würde, das sie schon seit ihrer Entführung aus Achetaton trug. Die inneren Mauern der Stadt, sowie die vielen ein- bis zweistöckigen Gebäude, welche die Straßen säumten, strahlten weiß im grellen Licht der inzwischen hochstehenden Sonne. Fast jedes Haus hatte irgendwelche Auslagen mit den jeweils hergestellten Waren auf Holztischen vor der Türe, oder einfach auf Matten auf dem Boden ausgestellt. Man merkte, daß hier das Geschäft mit dem Tod und dem Leben danach blühte. Bald hatte Tutu eine halbwegs sauber aussehende Pension gefunden. Im Erdgeschoß befand sich ein Gastraum, wo Bier ausgeschenkt wurde und es auch einen Stand mit Gegrilltem gab. Nach oben führten zwei Treppen aus jeder hinteren Ecke des Gebäudes. Der Wirt, ein untersetzter muskulöser Mann mit einem kahlen Kopf, starrte zuerst leicht angewidert doch dann, nachdem er die Schönheit unter der Staubschicht und dem zerlumpten Gewand erblickt hatte, mit wachsendem Interesse auf Nefers schlanke Gestalt. Tutu, dem dies nicht verborgen blieb, schob sie hinter sich und verlangte mit hochmütigem Gesicht und mit ein paar Dheben klimpernd nach einem angemessenen Gemach. „Ich möchte eine abschließbare Türe und höchstens ein kleines Fenster.“ Merkte er noch streng an. Der Wirt nahm die Dheben in Empfang und starrte nachdenklich hinter dem seltsamen Paar her, als es den von ihm angewiesenen Treppenabsatz hochstieg. Ihm war nicht entgangen, daß der kleine Asiat ständig auf der Hut war und keinen Blick von der jungen Frau ließ. Auch die Angst des Mädchens war ihm nicht verborgen geblieben und dass sie gefesselt war – um ein glücklich verliebtes Paar handelte es sich hier sicher nicht.


Entkommen

Mit einem schmierigen Lächeln wischte er sich über den wulstigen Mund. Vielleicht könnte er sich mit der Befreiung dieser jungen hübschen Frau einen Gefallen von ihr  ...

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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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