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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... kam ihr wie eine Ewigkeit vor, bis sie das Metall mit zwei Fingern ertasten konnte. Ihre schwei├čnasse Hand legte sich um den Griff und schob die Klinge hoch, bis sie den Widerstand des Kabelbinders sp├╝ren konnte. Langsam bewegte sie die Klinge in kurzen Bewegungen rauf und runter. Dabei schnitt sie sich mehrmals in die rechte Hand. Die Wunden waren nicht tief, aber durch den Schwei├č auf ihrer Haut brannten sie wie Feuer. Sie zog die rechte Hand nach au├čen, um mehr Spannung auf den Kabelbinder zu bringen. ?Langsam, langsam, nur nicht die Geduld verlieren.? ermahnte sie sich immer wieder.
W├Ąhrend dieser nervend langandauernden Prozedur dachte sie wieder an Constantine Summersby. Das erste mal in ihrer fast 10-j├Ąhrigen Karriere als Auftragskillerin hatte sie den Job nicht von einer Einzelperson oder von einem Ehepaar sondern von einer Personengruppe angenommen. Sie selber bezeichnete sich als Auftragskiller mit Niveau. Aus sehr pers├Ânlichen Gr├╝nden hatte sie sich auf den Abschaum der Menschheit, auf Kindersch├Ąnder und Kinderm├Ârder spezialisiert. Diese berufliche Laufbahn hatte sie keinesfalls geplant, sie war im wahrsten Sinne des Wortes irgendwie hineingerutscht.

Sie, Samantha Harriette Baxter, Tochter einer amerikanischen Thekenschlampe und eines namenlosen Crack-Junkeys - den sie nie kennen gelernt hatte - war mit 8 Jahren von ihrer Mutter in einer Kirche abgesetzt worden. Das Letzte, was sie von ihrer sturzbetrunkenen Mutter h├Ârte, waren die gelallten Worte ?Warte hier auf mich und beweg dich nicht weg.?
Sie hatte stundenlang ver├Ąngstigt auf der harten Holzbank gesessen und darauf gewartet, dass Mama sie abholte. Ganz die brave Tochter, die vergeblich um die Zuneigung ihrer gef├╝hlskalten Mutter buhlte. W├Ąre der aufmerksame Priester nicht gekommen und der Druck auf ihre Blase nicht so gro├č gewesen, sie w├╝rde wohl immer noch mit vollgepinkelter Hose dort sitzen und sich fragen, was sie wohl falsch gemacht hatte.
Der Priester ├╝bergab sie der Jugendbeh├Ârde und diese steckte sie in das n├Ąchstbeste Kinderheim. Die Suche nach ihrer Mutter wurde nach 3 erfolglosen Jahren eingestellt.

Die Gene ihrer verkommenen Erzeuger hatten sie mit einem attraktiven Aussehen gesegnet. Sie war 1,74 m gro├č, mit schlanker, durchtrainierter Figur, die sich mit zunehmendem Alter an den f├╝r Frauen richtigen Stellen rundete. Sie trug ihre goldene Lockenpracht seit dem 10. Lebensjahr lang bis ├╝ber die Schulterbl├Ątter, hatte Augen von einem intensiven  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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