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... atmete tief durch. Ruhe bewahren. Bei ihrem ungestümen Naturell gar keine so leichte Aufgabe. Sieh dich um und mach dir ein Bild von der Situation, befahl sie sich.
Also, gefesselt auf einem Stuhl. In einem fensterlosen Raum, zumindest konnte sie keine Fenster entdecken. Der Stuhl, an den sie gefesselt war, stand ca. 20 cm von einer Betonwand entfernt. Sie schätzte den Raum auf etwa 50 qm. Die einzige Lichtquelle kam von einer rechteckigen Lampe, die mit Stahlstreben über einem großen Edelstahltisch angebracht war und den großen Raum nicht vollständig ausleuchtete. Gegenüber konnte sie die Umrisse einer Tür ausmachen. Rechts und links von der Tür standen Unterschränke über denen eine Arbeitsplatte aus Edelstahl angebracht war. Der Raum war pedantisch aufgeräumt. Die einzigen Gegenstände, die nicht in Schränken untergebracht waren, befanden sich in der Mitte des Raumes bei dem Edelstahltisch. Da hier auch die einzige existierende Lichtquelle brannte, sah sie sich diesen Bereich genauer an.
Was zum Teufel trieb Summersby hier? Unter dem Tischgestell konnte sie mehrer Behälter aus Plastik oder Glas erkennen. An ihnen waren Schläuche befestigt, die in glänzende Gestelle eingehakt waren, die denen der Infusionsständer aus Krankenhäusern nicht unähnlich waren. Um den Edelstahltisch herum war eine Art Rinne angebracht, von der ein Ende über einem Bodenabfluss endete. Neben dem Tisch stand eine ca. 70 cm hohe Edelstahlwanne sowie ein rechteckiger Plastiktisch auf dem diverse Instrumente lagen.
Sie zog die Stirn in Falten. Es schien, als ob sie in der Pathologie-Station eines Krankenhauses gelandet sei. Nur würde man sie dort wohl kaum an einen Stuhl fesseln. Wahrscheinlich befand sie sich im Keller von Summersbys Wohnhaus.

Heiß stieg ihr der Ärger in der Kehle hoch. Wie hatte sie zulassen können, dass dieser Idiot es geschafft hatte, sie in diese Situation zu bringen? Sie hatte ihn eindeutig unterschätzt. Summersby, mit seinen 1,65 m, seiner Halbglatze, den listigen Schweinsäuglein hinter einer zentimeterdicken Brille, deren Gläser wie der Boden einer Coca-Cola-Flasche wirkte. Seine Augen blinzelten wässrig und durch die Gläser riesenhaft vergrößert umher. Er sah aus, wie der Inbegriff eines verklemmten Buchhalters. Ständig wischte er sich mit einem weißen Tuch den Schweiß von der Stirn. Er hatte eine feiste Wampe und trippelte mit kleinen Schritten durch seine kranke Welt. Aber diese optische Wiedergeburt eines Verlierers  ...
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©Barbara Nachtweg
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