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Showtime

Roman

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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
... hatte sie zumindest vor├╝bergehend au├čer Gefecht gesetzt.
Welche Ironie des Schicksals, sie befand sich in der gleichen Situation, in der sich ihr erstes Opfer befunden hatte, als sie vor langer Zeit ihren ersten Mord begangen und zu ihrer derzeitigen Berufung gefunden hatte. Verst├Ârt ├╝ber die Pr├Ąsenz der D├Ąmonen ihrer Vergangenheit stieg ein zittriges Seufzen in ihrer Brust empor und entlud sich sto├čartig ├╝ber ihre rauen Lippen.
Sie versp├╝rte eine gewisse Schmach, dass sie so unvorsichtig gewesen war und sich durch sein ├äu├čeres hatte t├Ąuschen lassen - sie hatte ihn schlichtweg untersch├Ątzt. Hochmut kommt halt vor dem Fall. Super Spruch, er trug nicht im mindesten zur Verbesserung ihrer Situation bei.
?Spar dir solche Gedanken und konzentriere dich auf Ver├Ąnderung?. Der Klang ihrer eigenen Stimme trieb einsam durch den Raum. Ein trauriges, verlorenes Ger├Ąusch.Ihr Blick fiel erneut auf den Plastiktisch und die merkw├╝rdigen Instrumente. Vielleicht konnte sie dort ein Messer oder eine Zange finden. Sie beugte sich nach vorne und verlagerte ihr Gewicht auf ihre Beine, bis alle vier Stuhlbeine in die Luft stachen. Sie hopste mit kleinen Spr├╝ngen nach vorne. Die Entfernung bis zum Tisch sch├Ątzte sie auf ca. 3 - 4 Meter. In ihrer Situation ein kleiner Marathon. Nach den ersten Spr├╝ngen fiel ihr das Haar ins Gesicht, die Fu├čfesseln scheuerten schmerzhaft an ihren Kn├Âcheln und die vom langen Sitzen eingerosteten Muskeln ihrer Oberschenkel flatterten wie Schmetterlingsfl├╝gel und brannten.
?Los, weiter.? feuerte sie sich selber an. ?Ausruhen kannst du, wenn du den Tisch erreichst hast?. Berufsbedingt war sie durchtrainiert und verf├╝gte ├╝ber eine gute Kondition. Sie bewegte sich in kleinen Spr├╝ngen weiter. Ihr Atem ging sto├čweise, ihre Muskeln verkrampften schmerzhaft in der geb├╝ckten Haltung. Im Rhythmus ihrer Spr├╝nge wiederholte sie immer wieder seinen Namen. ?Sum-mers-by, Sum-mers-by?. Das half - Adrenalin war ein erstklassiger Motor.

Schwei├čgebadet erreichte sie den Tisch. Langsam senkte sie die Stuhlbeine wieder auf den Boden zur├╝ck und setzte sich hin. Schwei├č rann ihr kalt ├╝ber den K├Ârper und brannte ihr in den Augen. ?Nur kurz ausruhen, wer wei├č, wann das Schwein kommt und sich mit dir besch├Ąftigt.? Soweit es ging, versuchte sie ihre Muskeln zu entspannen. Sie zwang sich, konzentriert und bewu├čt zu atmen. Ihre Zunge f├╝hlte sich dick und pelzig an, wie ein Fremk├Ârper in ihrem Mund. Was h├Ątte sie jetzt f├╝r einen  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 07. 09. 2007
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