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Dorfdallas

Kurzromane

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Diese Geschichte haben wir meinem Kumpel ?Motte? zu verdanken. Als ich nĂ€mlich in einer feuchtfröhlichen Nacht in der Disco darĂŒber jammerte, daß niemand meine Liebes- Schlunz und Geheimnisromane veröffentlichen wolle, wurde ich von ihm mit der Feststellung beglĂŒckt: ?Du bisch ja au blöd.? Damit er-hielt er meine zwar gekrĂ€nkte, aber ungeteilte Aufmerksamkeit.
?Warom bin i denn jetzt scho wiedr blöd?? Verlangte ich zu wissen und Motte erklĂ€rte mir den Grund: ?Woisch, jedr Hianobl (Depp) schreibt ĂŒber Liebe, Romantik ond bla bla. Des will koi Sau mehr lesa. Schreib doch maul dia Gschichda auf, dia wo deine ?Kinder und Kekse? (mein Bekanntenkreis) emmer so verboggad (anstellen) ond dia wo d mir emmer erzĂ€hlsch. Dia sind wenigschdens witzig.?
Und ? wie man sieht ? hab ich mir Mottes Worte zu Herzen genommen und es versucht.
Hier ist das Resultat:
Vorwort:
Wichtige Fremdworte vom Land:
Die Party
Schwer verliebt
Ein Stern, ein Kuss
In der WaldhĂŒtte
Eine unruhige Nacht
Gesundes Misstrauen
Die Badezimmerkatastrophe
Hundeintelligenz
Ausgenutztes Mitleid
Liebesleid
Eifersucht
Außergewöhnliches Menu
Das „Aaraweih“
Die SchlÀgerei
Das MĂŒllmonster
Geschichten?
Neue Freunde
Nacktbad mit frivolen Folgen
Capri-Katastrophe
Ein seltsamer Anruf
VerhÀngnisvolle Party
Die Rettung der Trotzigen

Dorf-Dallas


Ein Roman von E. Merz


Vorwort:

Diese Geschichte haben wir meinem Kumpel „Motte“ zu verdanken. Als ich nämlich in einer feuchtfröhlichen Nacht in der Disco darüber jammerte, daß niemand meine Liebes- Schlunz und Geheimnisromane veröffentlichen wolle, wurde ich von ihm mit der Feststellung beglückt: „Du bisch ja au blöd.“ Damit erhielt er meine zwar gekränkte, aber ungeteil-te Aufmerksamkeit. „Warom bin i denn jetzt scho wiedr blöd?“ Verlangte ich zu wissen und Motte erklärte mir den Grund: „Woisch, jedr Hianobl (Depp) schreibt über Liebe, Romantik ond bla bla. Des will koi Sau mehr lesa. Schreib doch maul dia Gschichda auf, dia wo deine „Kinder und Kekse“ (mein Bekanntenkreis) emmer so verboggad (anstel-len) ond dia wo d mir emmer erzählsch. Dia sind wenigsch-dens witzig.“ Und – wie man sieht – hab ich mir Mottes Worte zu Herzen genommen und es versucht. Hier ist das Resultat:


Wichtige Fremdworte vom Land:

Korea – Getränk aus Cola und Rotwein gemixt

flippen – tanzen auf Heavy Metal Musik, indem man die

„Mähne wild schüttelt“

Schnoida – schwäbisch für Schnaitheim

The emerald eye – Das Smaragdauge (Liedertitel)


Die Party

Es war Freitagabend – endlich. Karena saß vor dem Spiegel und bürstete ihre langen blonden Haare. Ihre grünen Augen blitzten unternehmungslustig und sie zwinkerte ihrem Spie-gelbild verschwörerisch zu. Sie hatte es geschafft eine Be-kannte zu überreden, sie und Gitta, ihre Freundin, mit auf eine Party zu nehmen. Es ging dabei nicht um irgendeine Party; nein, es war die „Griper“-Party. Griper war eine Hardrock-Band aus der Ulmer Gegend und bestand aus lau-ter hübschen, langhaarigen Jungs. Karena hatte gerade noch Zeit ihre knackige Figur in Jeans und Lederjacke zu ver-frachten, als es auch schon klingelte. Sie eilte die Treppe hinunter und öffnete die Tür. Draußen stand Melinda und erwartete sie bereits ungeduldig. Melinda war für ihre „Kon-taktfreudigkeit“ berühmt und nur über sie hatten Karena und Gitta von dieser speziellen Party überhaupt erfahren. Melinda stieg in ihren klapprigen BMW und öffnete Karena von innen die Beifahrertüre, da diese sich von außen gar nicht öffnen ließ. Im Heck des Wagens wartete  ...

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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 06. 07. 2008
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