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Kurzromane

 
1. Vorwort:
2. Wichtige Fremdworte vom Land:
3. Die Party
4. Schwer verliebt
5. Ein Stern, ein Kuss
6. In der Waldhütte
7. Eine unruhige Nacht
8. Gesundes Misstrauen
9. Die Badezimmerkatastrophe
10. Hundeintelligenz
11. Ausgenutztes Mitleid
12. Liebesleid
13. Eifersucht
14. Außergewöhnliches Menu
15. Das „Aaraweih“
16. Die Schlägerei
17. Das Müllmonster
18. Geschichten?
19. Neue Freunde
20. Nacktbad mit frivolen Folgen
21. Capri-Katastrophe
22. Ein seltsamer Anruf
23. Verhängnisvolle Party
24. Die Rettung der Trotzigen
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... und als sie hochsah, blieb ihr das Gelächter im Halse stecken. Vor ihr stand niemand an-derer als Micki, der Gitarrist von Griper. Auch Karena und Candi hatten ihn nun erblickt und das Lachen verebbte langsam. Als Gitta jedoch bemerkte, daß Karena den Mund öffnete, um etwas zu sagen trat sie, in Erinnerung von Kare-nas Kommentar in Senden auf der Party, dermaßen stark gegen deren Schienbein, daß sie außer einem Schmerzens-laut keinen Ton herausbrachte. Mit einem zuckersüßen Lä-cheln sagte sie zu Micki: „Hi, mir hand di no gar net gseha. Schön, das d dau bisch.“ Mit einem zwingenden Seitenblick auf Karena fügte sie hinzu: „Karena wollt di au grad begrü-ßa. Net wahr!“ Unter dem drohenden Blick ihrer Freundin zog diese es ausnahmsweise vor, nur unschuldig lächelnd zu nicken, sich das zum wiederholten Male lädierte Schienbein zu reiben und sich jeglicher Bemerkung zu enthalten. Gitta schaffte es tatsächlich Micki in ein Gespräch zu verwickeln, so daß der Gitarrist sich bald neben sie setzte, was unter anderem ihrem fortgeschrittenen Alkoholpegel zuzuschrei-ben war. Die sonst relativ schüchterne Gitta mutierte näm-lich nach dem dritten Korea zu einer Art Mutter Theresa, die jeden und alles liebte, sich mit jedem und allem unterhielt und jedem und allem helfen wollte. Jedenfalls schien Micki recht problembeladen zu sein, denn er ließ sich häuslich nieder und machte keine Anstalten den Platz irgendwann wieder zu räumen. Während Gitta sich lebhaft unterhielt, beschlossen Karena und Candi mal die Toilette aufzusuchen. Diese Hütte besaß tatsächlich eine relativ komfortable Ein-richtung, die – sogar mit Wasserspülung und Waschbecken versehen – keine Ähnlichkeit mit anderen Vorrichtungen dieser Art in Party-Hütten hatte. Allerdings hatte sich vor diesem Häuschen schon eine beträchtliche Menge von Ges-talten beiderlei Geschlechts angesammelt, die nervös von einem Fuß auf den anderen traten und anscheinend schon länger warteten. Nachdem noch mal einige Minuten vergan-gen waren, faßte sich Candi ein Herz (sie war meistens die, die sich nicht ins Hemd machte) und klopfte laut und deut-lich mehrfach gegen die Häuschentüre. „He, hier wollat au maul andre Leut d Pipi-Box benutza! Was geht denn dau ab?“ Es herrschte kurzes, gespanntes Schweigen  ...
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©Elena Merz
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