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... unter Geläch-ter, aber auch mit Widerwillen gegen Melindas Metho-den, die ganze Geschichte.

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Für eine Weile ließ sich Melinda nicht bei der Clique bli-cken. Dann tauchte sie wieder auf, als ob nichts gewesen wäre. Nur von Klaus hielt sie sich unseltsamerweise meist fern. Weder Gitta noch Karena oder Candi spra-chen sie auf ihren mißglückten Aufreißversuch an und bald geriet die Affäre in Vergessenheit.

Hundeintelligenz



Die angehende Beziehung zwischen Gitta und Micki machte große Fortschritte und entzückt erzählte Gitta Karena, daß er sie sogar schon geküßt hätte. Karena lä-chelte versonnen; übers Küssen waren sie und Klaus schon lange hinaus. Als dieses Gespräch stattfand, saßen sie bei Gitta zuhause und warteten auf Klaus und Micki. Gitta hatte sie nämlich zum Essen eingeladen und die Jungs wurden demnächst erwartet. Als es klingelte wu-selte Gittas kleiner Hund Sonja, eine Mischung zwischen Dackel und Pudel, unter aufgeregtem Bellen zur Tür. Sonja sah äußerst lustig aus. Die Figur hatte sie vom Da-ckel und die Lockenpracht vom Pudel. Sie war ein sehr liebes Tier; nur vor Männern hatte sie eine völlig unbe-gründete Angst. Keiner wußte warum das so war. Als jetzt also Klaus und Micki die Wohnung betraten verschwand Sonja mit herzerweichendem Gewinsel unter dem Sofa und lugte nur ganz vorsichtig mit ihren schwarzen Knopfaugen darunter hervor. Micki und Klaus sahen sich ratlos an, denn beide waren eigentlich große Tierfreunde und verstanden Sonjas Angst nicht. „Was hat se denn?“ fragte Klaus und Gitta erklärte, daß Sonja eine undefi-nierbare Panik vor dem männlichen Geschlecht hegte. Grinsend meinte Karena zu Klaus: „Des isch ja wohl au koi Wonder, bei dene viele Machos, die wo heutztag rumhüpfat. Vielleicht solltesch d ihr beweisa, daß du a „Softy“ bisch?!“ Klaus überlegte eine Weile und fragte dann Gitta: „Wenn i mi also absolut unmännlich aufführ, dann kommt se zu mr her?“ Gitta wiegte den Kopf hin und her und sagte: „I weiß ja net, was d vorhasch, aber dumm sind Hunde fei net.“ Sie hatte kaum ausgeredet, als Klaus sich auf die Knie niederließ und mit hoher Fis-telstimme in Sonjas Richtung rief: „Ei, dutsi, wutsi, eiei-eieieiei!“ Gitta, Karena und Micki sahen befremdet grin-send auf den in Babysprache brabbelnden Klaus hinab, der ein Bild für Götter bot; aber noch ehe sie ihren Zwei-feln Ausdruck verleihen konnten, kam Sonja mit gespitz-ten Ohren und wedelndem Schwanz unterm Sofa her-vorgeschossen  ...
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