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Kurzromane

 
1. Vorwort:
2. Wichtige Fremdworte vom Land:
3. Die Party
4. Schwer verliebt
5. Ein Stern, ein Kuss
6. In der Waldhütte
7. Eine unruhige Nacht
8. Gesundes Misstrauen
9. Die Badezimmerkatastrophe
10. Hundeintelligenz
11. Ausgenutztes Mitleid
12. Liebesleid
13. Eifersucht
14. Außergewöhnliches Menu
15. Das „Aaraweih“
16. Die Schlägerei
17. Das Müllmonster
18. Geschichten?
19. Neue Freunde
20. Nacktbad mit frivolen Folgen
21. Capri-Katastrophe
22. Ein seltsamer Anruf
23. Verhängnisvolle Party
24. Die Rettung der Trotzigen
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Spannungskurve
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54 % gelesen
 
 
... faul gewesen ihre obliga-torischen Kontaktlinsen einzubauen, so griff sie halb blind in den Küchenschrank. Candi und Gitta saßen an dem klei-nen Klapptisch und unterhielten sich. Karena zog, wie sie vermutete, die Spaghetti aus dem Schrank und schüttete sie aus der Packung in das kochende Wasser. Nach ein paar Minuten rührte sie um und – oh Wunder – die Spaghetti standen immer noch aufrecht wie die Stacheln eines Igels. Etwas entnervt klopfte Karena mit der Handfläche von oben auf die Dinger um sie unter Wasser zu kriegen und stieß umgehend einen erschrockenen Schrei gefolgt von einem Fluch aus: „Aua! Miste auf der Piste! Gitta, komm schnell! Meine Spaghetti stechat mi!“ Gitta erhob sich eilig und neu-gierig um Karenas widerspenstige Spaghetti zu begutachten, während Candi ihr sensationslüstern über die Schulter späh-te. Karena wartete auf eine Erklärung des Spaghetti Phäno-mens, während sich ihre Freundinnen schon vor Lachen auf dem Boden kugelten. „Karena,“ Gitta wurde immer wieder von Lachen geschüttelt, „die Spaghetti kannsch lang kocha bis se woich send!“ Candi brüllte vor Lachen und vervoll-ständigte die Erklärung: „Des sind nämlich Schaschlikstäbla!!“ Nachdem sie noch einen ungläubigen Blick auf die Stäbchen geworfen hatte, meinte Karena lako-nisch: „Heidenei (schwäb. Fluch)! Blond, blöd ond jetzt au no blind!“ und fiel auch in das Lachen der anderen mit ein. Für einen kurzen Augenblick war ihr Kummer vergessen.


Das „Aaraweih“

Karena mußte aufpassen, damit sich das viele Ausgehen nicht auf die Arbeit auswirkte. Bis jetzt hatte sie es aller-dings im Griff. Unter der Woche ging sie dann eben nicht bis Sendeschluß weg sondern schaute, daß sie vor 1 Uhr daheim war. Zuhause sitzen konnte sie einfach nicht; das hätte un-weigerlich zur Folge gehabt, daß sie nachzudenken begann. Eben dies wollte sie aber um jeden Preis vermeiden. Sie wollte nicht in sich hinein horchen, wo nur noch ein halbes Herz schlug. Die andere Hälfte schien hartnäckig, trotz allen Widerstandes ihrerseits, an Klaus zu kleben. Ihre Arbeits-kollegen auf dem Büro hatten wohl bemerkt, daß Karena stiller war als sonst, wollten sie aber nicht mit indiskreten Fragen löchern. Sie waren auch alle einiges älter als Karena und man hatte untereinander zwar ein  ...

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©Elena Merz
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