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Kurzromane

 
Vorwort
1. Buch - Urlaub
1.2 - Der Flug
2. Buch - Der Anschlag
2.2 - Das Verhör
3. Buch - Die Verhandlung
3.2 - Der Kerker
4. Buch - Mira
4.2 - Angebot und …
5. Buch - … Nachfrage
6. Buch - Triumpf
6.2 - Die Auslöse
7. Buch - Die Fahrt
8. Buch - Trautes Heim…
9. Buch - Bumerang
10. Buch - Die Flucht
11. Buch - Sand im Getriebe
12. Buch - Die Falle schnappt
12.2 - Die Gala
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38 % gelesen
 
 
... endlich einige handfeste Informationen. Mira flüsterte, damit das Gespräch nicht weiter auffiel, was sich in dieser Stille recht schwierig gestaltete. Sylvia konnte bei weitem nicht alles verstehen, doch der Rest genügte, um sie zu erschüttern. „Wir nur haben wenige, fast keine Zellen zum Einsperren von Täter. Strafe durch Arbeit“–
„Du meinst, ihr habt keine Gefängnisse?“–
„Doch, doch, aber nur wenige. Was du getan, Sylvi?“–
Diese Überlegte. Weshalb hatte man sie eigentlich festgenommen? Weil sie sich bei einer Kontrollen dummerweise gewehrt hatte? Weil sie keine Papiere dabei gehabt hatte? Sie zuckte mit den Schultern.–
„Wenn du nicht sagen möchtest, ist okay. Es wird erzählt, du wärst auf Flucht gewesen mit gesuchte Verbrecher zu Flugzeug. Ist Wahr? Du hast Wache ins Krankenhaus geschlagen?“–
Sylvia hielt sich die Stirn. Das durfte alles nicht wahr sein. Sie schüttelte energisch mit dem Kopf, doch Mira winkte ab. „Schon gut. Ich haben auch Dummheit getan. Du froh sein, dass nicht Gefängnis, sondern nur hier. Ich freiwillig hier.“ Sie deutete auf die Brandmarke auf ihrem Oberarm.–
Zum ersten Mal sah Sylvia jetzt dieses Zeichen bei Mira und schluckte, als sie an ihr eigenes dachte.–
„Jeder freiwillig hier. Du durftest Entscheiden.“–
Sylvia erinnerte sich, dann nickte sie betrübt.–
„Du hast richtig gemacht. Gefängnis sein nicht gut!“, fuhr Mira fort. „Ich Schulden gemacht.“ Sie deutete beiläufig auf die Zahl, welche mit Kreide auf der Schiefertafel in ihrer Nische stand. „Schulden durch eine Dummheit. Ich werden arbeite für bezahlen. Das ist Möglichkeit. Ich hoffe, irgendwer mich kaufen für zwei Jahre. Hoffentlich.“ Sie legte die Handflächen bittend aneinander. „Mit Geld Schulden gedeckt. Sonst ich muss zu Gläubiger. Das nicht gut. Viel länger. Viel schlechter.“–
Sylvia konnte die Abscheu in Miras Augen lesen. Trotzdem konnte sie kaum fassen, was sie gerade gehört hatte. „Du lässt dich allen ernstes für zwei Jahre verkaufen?“–
Mira nickte betreten.–
„Und dafür wird dein Schuldpreis bezahlt?“–
„Hoffentlich. Das letzte Chance für meine Ehre ist. Sonst ich muss Dienst bei Gläubiger? Oder Gefängnis. Das nicht gut sein.“–
Zum ersten Mal war es Sylvia, als würde plötzlich Licht in das Dunkel fallen. Auch wenn ihr das, was in diesem Licht zu sehen war, ganz und gar nicht gefiel. Sie wollte nicht an irgendwen verkauft werden. Shit, nahm denn dieser Horror kein  ...
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©Anthony Tinamis
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