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Serva

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Kurzromane

 
Vorwort
1. Buch - Urlaub
1.2 - Der Flug
2. Buch - Der Anschlag
2.2 - Das Verhör
3. Buch - Die Verhandlung
3.2 - Der Kerker
4. Buch - Mira
4.2 - Angebot und …
5. Buch - … Nachfrage
6. Buch - Triumpf
6.2 - Die Auslöse
7. Buch - Die Fahrt
8. Buch - Trautes Heim…
9. Buch - Bumerang
10. Buch - Die Flucht
11. Buch - Sand im Getriebe
12. Buch - Die Falle schnappt
12.2 - Die Gala
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... sein.
Mira hatte die Worte zweifellos verstanden. Ihr Gesicht rötete sich, während sie sich beschämt abwandte.

Mira war sich ziemlich sicher, dass niemand anderes im Raum diese Worte verstanden hatte. Gott sei Dank! Sie konnte sich noch immer nicht völlig erklären, was es mit dieser Heulsuse da auf sich hatte. Sie hatte doch schon alles Menschenmögliche versucht, um mit ihr gut auskommen, im Zweifelsfall würden sie das über Wochen müssen. Was sollte sie denn noch tun? In vielen Dingen schien diese Neue überhaupt keine Ahnung zu haben. Mira wusste ja noch nicht einmal, woher die neue überhaupt kam und weshalb sie hier war. Aber etwas hatte sie inzwischen mitbekommen. Diese Neue verstand kein Wort.
Zuerst hatte sie geglaubt, das wären Spielchen mit ihr oder sie sei taub oder stumm oder noch etwas viel schlimmeres. Doch inzwischen... Vielleicht war sie ja nicht mehr ganz richtig im Oberstübchen? In diesem Fall würden sie es alle zweifellos schwer haben. Oder aber die neue kannte tatsächlich kein einziges Wort ihrer Sprache. Auch damit dürfte sie es sehr schwer haben.
Dann dieser vernichtende Blick gerade eben! Was kümmert dich eigentlich das Schicksal dieser Fremden?, rief sich Mira zurecht. Aber ihr Blick wanderte immer wieder zu dem Häufchen Elend, welches da drüben an der Wand lehnte. Oh Gott, wenn sie wirklich kein einziges Wort verstand? Vielleicht wusste sie noch nicht einmal selbst, weshalb sie hier war. Jemand musste sich um sie kümmern. Jemand wie sie selbst, mit dem sich die neue wenigstens bruchstückhaft austauschen konnte.
Ohne es bewusst zu wollen, ruhte ihr Blick schon wieder auf der Nische gegenüber.

Sylvia bemerkte den Blick erst einige Minuten später und antwortete mit einer eisigen Grimasse. Doch ihre Gegenüber ließ sich davon nicht beeindrucken. Mit einem Lächeln rückte die Fremde an die Vorderkante ihres Podests. Sie deutete wieder auf sich. „Hei, ich bin Mira.“–
Das endlich erregte Sylvias Interesse. Da war es wieder, dieses Wort [mira], doch dieses Mal verstand sie endlich den Zusammenhang. Vielleicht war das ihre Möglichkeit, endlich ein paar Antworten zu bekommen. Aber wollte sie die Antworten wirklich hören? Ihre jetzige Situation war mehr als nur angsteinflößend. Der Bedarf an schlechten Neuigkeiten war bereits mehr als gedeckt. War an sich für den Rest ihres kümmerlichen Lebens gedeckt. Trotzdem siegte die Neugier und sie ging auf Mira ein.
Nach ein paar Startschwierigkeiten bekam Sylvia  ...
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©Anthony Tinamis
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