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... Dolmetscherin wäre doch schön. Da kommt man durch die Welt. Jetzt gibt es in Straßburg ein neues Parlament, ein europäisches, da braucht es viele Sprachkünstler. Außerdem ist es von Vorteil bei Reisen die Landessprache zu sprechen, man sei sofort ein Landsmann und würde freudig aufgenommen.
Meine ersten Französichkenntnisse wurden mit einem Parisbesuch gekrönt. Vater hatte zwei Zimmer in einem kleinen Hotel gebucht. Die untere, schmale Etage beherrschte ein Bistro, in dem wir unser Frühstück einnahmen. Alles war neu und aufregend. Wir saßen an kleinen, runden Tischen. Meine Eltern hatten einen großen Becher Kaffee vor sich, wir eine Schokolade und in einem Korb gab es Croissants.
Unsere Betten waren "französische Betten", eine schmale Variante des heimischen Doppelbettes. Meine Schwester und ich hatten genügend Platz aber ich fragte mich wie zwei Erwachsene mit nächtlichem Bewegungsdrang darin ohne Handgreiflichkeiten eine geruhsame Nacht verbringen sollten. Es gab auch nur eine Decke für zwei, was ich besonders schlafstörend fand, denn ich wickle mich nachts gerne in die Decke ein. Deshalb kämpften meine Schwester und ich die ganze Nacht um den größeren Anteil Decke.
Der Wirt wurde von Vater, der eigentlich nur Latein gelernt hatte und deshalb kaum Französisch sprach, mit Gesten reichen Worten darüber informiert, dass ich seiner Sprache mächtig sei. Er hielt den Wirt an mich zu Übungszwecken zum Sprechen zu animieren. So radebrechte ich die eine oder andere Antwort. Der Wirt machte es mir leicht. Er lächelte freundlich und half wo es ging und meinte abschließend, ich solle einfach ein paar Wochen in Paris bleiben, dann sollte ich mir kein Kopfzerbrechen über französische Wörter mehr machen müssen. Vater hörte das gerne, denn es bestätigte seine Überzeugung, dass die Schule nicht der einzige Ort für Bildung sei. Nachdem wir uns nun ein Wochenende aktiv um eine Fremdsprache bemüht hatten sei klar, dass für mich Französisch in der Schule nur noch ein Klacks sei.
Mein erster "Marche des puces", ein Flohmarkt irgendwo in Paris auf einem großen, sandigen Platz in der Nähe eines Bahnhofs, war sensationell. Die Verkäufer drängten sich hinter ihren Verkaufsständen Reihe um Reihe. Über dem Kopf hingen die unterschiedlichsten Sachen bis weit in den schmalen Gang. Laut rufend machten sie auf ihre Waren aufmerksam. Manche Verkäuferin war in lange, wallende Kleider gehüllt, um den Kopf ein Tuch gebunden und mit langen, bunten ...
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